Weitere Kooperation mit Vmware:
Virtualisierung: Novell geht einen anderen Weg als Redhat

von Werner Veith (werner.veith@networkcomputing.de)

27.02.2009

Novell schließt sich enger mit Vmware zusammen. Die beiden Hersteller kooperieren nun auch mehr bei virtuellen Appliances.

Während sich Redhat mit einer eigenen Virtualisierungsstrategie nun eher gegen Vmware stellt (Network Computing berichtete [1]), arbeitet Novell [2] enger mit Vmware [3] zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Hersteller es nun ISV (Independent-Software-Vendor) leichter machen, virtuelle Appliances für Vmware zu erstellen. Basis ist dabei Novells »Suse Linux Enterprise [4]«. Außerdem unterstützt Vmware den Linux-Server jetzt voll als Gast-System für den »ESX [5]«-Server.

Vmware unterstützt Novells »Suse Linux Enterprise« voll als Gast-Maschine auf dem »ESX«-Server.

Mit »Suse Studio« steht ein Development-Kit für Verfügung, um Appliances für Suse-Linux-Enterprise zu bauen. Dieses wird nun vom »VMware Studio« ergänzt. Damit lassen sich Suse-Software-Appliances für den Einsatz auf Vmwares ESX-Servern anpassen. Zu den ersten Lösungen auf dieser Basis gehört die Backup-Appliance von Zmanda.

Schließlich haben sich auch Novell, SAP und Vmware auf Support für

SAP-Nutzer verständigt: Hierbei geht um die Migration von Unix-Installationen auf Suse-Linux-Enterprise unter Vmware.

[1] redhats-weg-aus-der-bedeutungslosigkeit-bei-virtualisierung/
[2] http://www.novell.com/
[3] http://www.vmware.com/de/
[4] http://www.novell.com/promo/home/sneakpreview.html
[5] http://www.vmware.com/de/products/vi/esx/

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