Desktop- und VM-Applikationen laufen parallel:
Beta von Microsofts Desktop-Virtualisierung »MED-V«
Mit der »Microsoft Enterprise Desktop Virtualisierung« (MED-V) stellen Unternehmen Software und Betriebssysteme zentral auf Clients bereit. Jetzt als Beta verfügbar, erlaubt die Lösung, Desktop-Images auf den Clients ablaufen zu lassen.
In einer Virtual-Desktop-Infrastructure (VDI) laufen virtuelle Desktops auf zentralen Servern und die Anwender greifen remote darauf zu. Mit der Beta-Version [1] der »Microsoft Enterprise Desktop Virtualisierung [2]« (MED-V) verfolgt der Hersteller ein anderes Konzept. Hier laufen die VMs (Virtual-Machine) auf dem Desktop des Anwenders selbst ab. Med-V stellt die Infrastruktur bereits, um die Images zentral zu verwalten, bereitzustellen und deren Nutzung über Policies zu regeln. Med-V basiert auf »Virtual PC 2007«.
Die Architektur der »Microsoft Enterprise Desktop Virtualization« (MED-V)
Bevor der Anwender die VM nutzen kann, muss er sich authentifizieren, unabhängig davon ob er on- oder offline ist. Applikationen auf der VM ruft er genauso auf wie alle anderen Anwendungen auf. Über Policies lässt sich der Einsatz steuern. So lässt sich etwa die Dateiübertragung zwischen dem Anwender-Rechner und der VM erlauben oder blockieren. Oder der Web-Browser in der VM zeigt bestimmte Seiten anstatt dem auf dem Desktop an.
Ein zentraler Management-Server kontrolliert die auf die Client-Rechner verteilten VMs. Er authentifiziert die Nutzer auch über das Active-Directory. Über dieses stellt der Administrator Virtual-Images anhand von Gruppenmitgliedschaft oder Identität bereit. Um die VMs vor Missbrauch zu schützen, lassen sich diese auch verschlüsseln.
Über die Konsole erstellt und testet der Administrator die Images. Ein zentrales Repository stellt über IIS-Web-Server (Internet-Information-Services) die Images für die Anwender bereit. Eine Komponente auf dem Clients lädt das Image beim ersten Mal vom IIS herunter. Auch eine Installation der Images etwa per DVD ist möglich. Dank der »TrimTransfer«-Technologie überträgt Med-V Images nur beim ersten Download vollständig.
Eine zentrale Datenbank speichert Client-Aktivitäten und –Events für Monitoring oder Remote-Troubleshooting.
[1] http://blogs.technet.com/mdop/archive/2009/01/15/microsoft-enterprise-desktop-virtualization-med-v-beta-is-publicly-available.aspx
[2] http://www.microsoft.com/windows/enterprise/products/med-v.aspx
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Cisco zurück auf Wachstumskurs
Cisco ist zurück auf der Überholspur. Nach einem radikalen Stellenabbau und einer stärkeren Fokussierung hat der Netzwerkriese im zurückliegenden Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich ausgebaut.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Ist Ihrer auch zu breit?
Die linke Fahrspur ist in vielen Autobahn-Baustellen nur für Fahrzeuge mit maximal zwei Meter Breite zugelassen. Jetzt warnt der ADAC: 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter! Wer nicht nachmisst, riskiert ein Bußgeld.
Chefs versagen im zwischenmenschlichen Umgang
Vielen Führungskräften fehlt es an Empathie im Umgang mit ihren Mitarbeitern und sie erfüllen ihre Aufgaben nicht effektiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Development Dimensions International (DDI).
