Client-Virtualisierung:
IBM bringt virtualisierten Linux-Desktop
Zusammen mit Canonical und Virtual Bridges hat IBM eine Desktop-Virtualisierungslösung entwickelt. Die Client-Systeme basieren auf Linux-Variante »Ubuntu« und sind unter anderem mit »Lotus«-Collaboration-Software bestückt.
Die Grundlage der Desktop-Virtualisierungslösung von IBM [1], Canonical [2] und Virtual Bridges [3] bildet die Desktop-Variante der Linux-Distribution Ubuntu. Virtual Bridges steuert das »Virtual-Enterprise-Remote-Desktop-Environment« (Verde) bei.
Eine Desktop-Virtualisierungsumgebung auf Basis von
Von IBM stammt die »Open-Collaboration-Client-Solution«-Software (OCCS) auf Basis von Lotus Symphony, zudem das bekannte Lotus Notes. Lotus Symphony enthält unter anderem eine Textverarbeitung und ein Tabellenkalkulationsprogramm auf Grundlage des Open Document Format (ODF).
»Verde« von Virtual Bridges ist eine Lösung, mit der sich Virtual Desktops bereitstellen lassen. Sie unterstützt unter anderem Multimedia- und lokale Druckfunktionen.
Die Desktops lagern auf Linux-Servern und werden von dort aus über ein Netzwerk dem Endgerät zugänglich gemacht. Bei den Clients kann es sich um Thin-Client-Systeme, Desktop-Rechner, Notebooks oder anderen Mobilgeräte handeln. Der User hat auf diese Weise auch dann Zugriff auf seine Arbeitsumgebung, wenn er sich im Home-Office oder Hotelzimmer befindet.
Mit den virtualisierten Linux-Desktops greift IBM in erster Linie Microsoft und dessen Windows- und Office-Produktlinie an. Laut IBM spart die Linux-Variante dem Anwender eine Menge Geld: an die 500 bis 800 Dollar an Software-Lizenzgebühren sowie etwa 260 Dollar an Hardware-Kosten, weil die Linux-Lösung mit »schwächeren« Komponenten auskommt als Windows Vista und Office.
Hinzu kommen laut IBM ein niedrigerer Strombedarf der Systeme und geringere IT-Supportkosten. Unternehmen, die eine 1000-User-Lizenz von Verde ordern, müssen pro Benutzer 49 Dollar veranschlagen.
[1] http://www.ibm.de/
[2] http://www.canonical.com/
[3] http://www.vbridges.com/
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