Betriebssysteme: Windows:
Windows 7 könnte bereits 2009 auf den Markt kommen
Anfang kommenden Jahres will Microsoft die erste Beta-Version des Vista-Nachfolgers Windows 7 herausbringen. Mittlerweile gibt es einige Indizien dafür, dass auch die finale Ausgabe des Betriebssystems bereits 2009 verfügbar sein wird – und nicht, wie ursprünglich geplant, erst 2010.
Wie bereits berichtet [1], hat Microsoft [2] eine Pre-Beta-Ausgabe von Windows 7 unters Volk, besser gesagt die Entwickler-Gemeinde, gebracht. Vor allem in puncto Performance weist die Software im Vergleich zum ressourcenhungrigen und eher trägen Windows Vista deutliche Verbesserungen auf.
Auch Ärgernisse, wie etwa die allzu strikte User-Access-Control (UAC) von Vista, gehören bei Windows 7 der Vergangenheit an. Der Kern des neuen Betriebssystems entspricht allerdings dem von Windows Vista.
Ziemlich leer: Der Desktop von Windows 7 verzichtet auf die Sidebar von Windows Vista. Aktive Anwendungen werden unten in der Taskbar aufgelistet.
Der Marketingwirbel, den Microsoft um die Vorabversion von Windows 7 entfacht hat, nähren nun Gerüchte, der Konzern werde das Betriebssystem früher als geplant auf den Markt werden, nämlich bereits 2009 und nicht erst 2010, wie ursprünglich vorgesehen.
Windows 7 erfindet Rad nicht neu
Dafür sprechen mehrere Gründe: Zum einen die Tatsache, dass die Arbeiten an Windows 7 bereits relativ weit fortgeschritten sind. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Software, wie erwähnt, nicht von Grund auf neu designt wird, sondern auf Vista aufsetzt.
Zum anderen haben Computerhersteller wie Asus angekündigt, bereits in der zweiten Jahreshälfte 2009 Systeme mit Windows 7 auszuliefern. Dies sagte beispielsweise Jerry Shen, Geschäftsführer von Asus [3].
Die taiwanesische Firma will die neue Software auf Notebooks und Netbooks der Reihe EeePC packen.
Vista-Downgrades verfälschen Bilanz
Ein dritter Grund, der für einen vorgezogenen Start von Windows 7 spricht: Auch wenn Microsoft dies beharrlich abstreitet, erfüllt Vista nicht die hochgesteckten Erwartungen, die der Hersteller in das Betriebssystem setzte.
Bis Ende Juli verkaufte Microsoft weltweit 180 Millionen Vista-Lizenzen. Mittlerweile dürfte die Zahl bei mehr als 200 Millionen liegen.
Über "Device Stage" bindet Windows 7 Geräte wie Smartphones ein.
Was jedoch nicht aus diesen Daten hervorgeht, ist die Zahl der Downgrades von Vista auf XP: Führende Rechnerhersteller wie HP und Dell legen auf Wunsch – und gegen Aufpreis – einer Vista-Business-Version eine Downgrade-Version von Windows XP bei.
Die amerikanische Marktforschungsfirma Devil Mountain Software behauptet, dass 35 Prozent der Vista-Käufer zwischen März und August auf XP umgestellt hätten. Die Firma sammelt mithilfe ihres expo.performance.network [4] Daten über den Einsatz von Windows.
Sollte Microsoft Windows 7 früher auf den Markt bringen, würde das mit Sicherheit diejenigen Privatanwender und Firmen zu einem Umstieg bewegen, die bislang noch lieber auf XP als Vista setzen.
[1] microsofts-neues-betriebssystem-erster-blick-auf-windows-7/
[2] http://www.microsoft.de/
[3] http://www.asus.de/
[4] http://www.xpnet.com/
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Cisco zurück auf Wachstumskurs
Cisco ist zurück auf der Überholspur. Nach einem radikalen Stellenabbau und einer stärkeren Fokussierung hat der Netzwerkriese im zurückliegenden Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich ausgebaut.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Ist Ihrer auch zu breit?
Die linke Fahrspur ist in vielen Autobahn-Baustellen nur für Fahrzeuge mit maximal zwei Meter Breite zugelassen. Jetzt warnt der ADAC: 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter! Wer nicht nachmisst, riskiert ein Bußgeld.
Chefs versagen im zwischenmenschlichen Umgang
Vielen Führungskräften fehlt es an Empathie im Umgang mit ihren Mitarbeitern und sie erfüllen ihre Aufgaben nicht effektiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Development Dimensions International (DDI).
