Virtualisierte Umgebungen verwalten:
Virtualisierung ohne Management-Tools wird zu Geisterfahrt
Viele Unternehmen fühlen sich nicht ausreichend auf die Herausforderungen vorbereitet, welche die Verwaltung virtueller und physikalischer Infrastrukturen mit sich bringt. Das ergab eine Befragung von IT-Verantwortlichen, welche die Beratungsgesellschaft Enterprise Strategy Group (ESG) durchführte.
Virtualisierung – ja gerne, aber wie? Das ist die Kernaussage einer Studie, welche die Enterprise Strategy Group [1] im Auftrag von EMC [2] durchführte. Befragt wurden 150 IT-Entscheider.
Alle IT-Fachleute bestätigten zwar, dass Virtualisierungstechnologien eine höhere Effizienz mit sich bringen. Gleichzeitig waren sich aber nur 24 Prozent der Befragten »sehr sicher«, dass ihre Management-Tools ausreichen, um bestehende IT-Service-Levels aufrecht zu erhalten, wenn Virtualisierung zum Zuge kommt.
Bei den Unternehmen, die bereits spezialisierte Verwaltungs-Tools für Vmware-Infrastrukturen einsetzen, war die Quote doppelt so hoch.
Top-5-Anforderungen an Management-Software
Nach Angabe der Befragten muss eine Management-Software für virtualisierte Umgebungen folgende Anforderungen erfüllen:
· • die Ursachenanalyse in virtualisierten Server-Umgebungen ermöglichen,
· • die Nutzung der physikalischen Ressourcen durch virtuelle Maschinen transparent machen, etwa CPU-Last oder Verwendung von Arbeitsspeicher,
· • Tools bieten, die ein Speicher-Management ermöglichen,
· • Funktionen für das Absichern von Virtual Machines bieten sowie
· • das Performance-Monitoring der Applikationen erlauben.
Mehr als 70 Prozent der Befragten wollen innerhalb der kommenden zwölf Monate Speichervirtualisierung in Verbindung mit Vmware einsetzen. An erster Stelle steht hierbei die Block-Virtualisierung sowie Thin-Provisioning mit 38 Prozent, gefolgt von virtuellen SAN- und NAS-Umgebungen.
Lösungen von EMC für Vmware
EMC hat mehrere Softwarepakete parat, mit denen sich Vmware-Infrastrukturen verwalten lassen. Dazu gehört die Web-basierte IT-Service-Desk-Lösung »EMC Infra«. Sie ermöglicht integrierte ITIL-Prozesse in virtualisierten Umgebungen.
»EMC Application Discovery Manager 6.0« (ADM) erkennt Applikationen in Vmware-Umgebungen. Der »Virtual Listener« analysiert den Traffic und stellt ihn grafisch dar. Der Systemverwalter bekommt so einen Überblick darüber, welche Ressourcen eine VM nutzt.
Für die Verwaltung von Speicherplatz ist »EMC Control Center 6.1« zuständig. Dieses Tool erlaubt Thin-Provisioning in virtualisierten Umgebungen.
[1] http://www.enterprisestrategygroup.com/
[2] http://www.emc.com/
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