Collaboration-Software:
Cisco kauft Know-how bei Collaboration-Lösungen zu
»Was ich nicht habe, das kaufe ich mir eben!« Nach diesem bewährten Muster verfährt Cisco Systems in puncto Collaboration-Software und schluckt die amerikanische Firma Postpath.
Für Postpath [1] bezahlt Cisco [2] den vergleichsweise moderaten Preis von 215 Millionen Dollar. Postpath, das in Mountain View (Kalifornien) beheimatet ist und in Bulgarien ein Entwicklungszentrum unterhält, hat eine Collaboration-Lösung auf Basis von Linux entwickelt.
Die Software erlaubt es, E-Mails, Termine, Kontaktdaten und Aufgabenlisten zentral zu verwalten. Der Zugriff erfolgt mithilfe eines Ajax-Clients, der unabhängig vom eingesetzten Browser arbeitet. Auch Nutzer von mobilen Geräten wie Smartphones können somit E-Mails und To-do-Listen abgleichen.
Postpath positionierte das Produkt als preisgünstige Alternative zu Microsofts »Exchange« und »Sharepoint«. Die Software unterstützt unter anderem Microsofts Outlook und Active Directory.
Cisco haben es nach eigenen Angaben vor allem die E-Mail- und Kalender-Funktionen von Postpath angetan. Sie sollen in die »WebEx«-Plattform von Cisco integriert werden. Das Ziel ist, eine Collaboration-Lösung zu schaffen, die auch im Rahmen eines Software-as-a-Service-Angebots Nutzern zur Verfügung gestellt werden kann.
Neben der Standardversion bietet Postpath eine ausfallsichere Variante seines Servers an (siehe unseren Bericht [3]). Auch bei Anwendern aus Deutschland ist die Lösung auf Interesse gestoßen. Nach einem Beitrag [4] über die Collaboration-Software auf www.networkcomputing.de [5] erhielten wir etliche Anfragen zu dem Produkt.
[1] http://www.postpath.com/
[2] http://www.cisco.de/
[3] postpath-ausfallsichere-e-mail-loesung-fuer-sparfuechse/
[4] und-noch-eine-exchange-alternative-fuer-den-mittelstand/
[5] http://www.networkcomputing.de
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