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SQL Server 2008 fertig

von Werner Veith (werner.veith@networkcomputing.de)

08.08.2008

Mit dem »SQL Server 2008« ergänzt Microsoft einige Funktionen, um die Ausbaubarkeit zu verbessern. Weitere Elemente sind auf Policies basierendes Management, Auditing, Unterstützung von sehr großen Data-Warehouses, Verarbeitung von Geodaten und Report- sowie Analysefunktionen.

Microsoft [1] mit dem SQL-Server 2008 [2] Veränderungen in den Bereichen Sicherheit und Ausbaufähigkeit, Produktivität und Business-Intelligence. Bei ersterem lassen sich jetzt Datenbanken, Daten- und Log-Dateien verschlüsseln. Das erfolgt transparent für die Applikationen. Weiter unterstützt die Datenbank das Management von Keys mit externen Anwendungen. Außerdem kann der Server für Auditzwecke protokollieren, welche Daten gelesen und welche verändert wurden.

Mit dem »Resource Governor« im »SQL Server 2008« kann der Administrator Prioritäten und Auslastungsgrenzen für verschiedene Jobs definieren.

Mittels des Resource-Governors legt der Administrator Auslastungsgrenzen und Prioritäten für Jobs fest. Query-Plans lassen sich jetzt einfrieren, um sie als stabile Versionen zu verteilen. Weiter gibt es jetzt Datenkompression, um weniger Plattenplatz zu verbrauchen. Der Server sammelt mehr Performance-Daten in einem zentralen Repository und bietet entsprechende Auswertungstools an.

Mit der 2008er-Version führt der Software-Hersteller auch ein Policy-Framework zur Administration ein. Die Regeln beziehen sich dann auf SQL-Server, Datenbanken oder andere Objekte. Dabei kann der Administrator überprüfen, ob die Objekte die Regeln einhalten und diese andersfalls durchsetzen. Auch eine automatische Ausführung ist möglich.

Auch die Report-Funktionen hat Microsoft erweitert. Hier gibt es jetzt eine Enterprise-Reporting-Engine. Der Report-Designer dient dazu, auch große Reports zu entwerfen. Mit der Office-Rendering-Funktionen lassen sich jetzt Reports in Word einbauen. Außerdem arbeitet der SQL-Server 2008 mit Sharepoint-Server 2008 und den Sharepoint-Services zusammen. Dadurch können Anwender in ihrem Portal auch Reports nutzen, die strukturierte und unstrukturierte Daten enthalten.

Den SQL-Server gibt es in sieben verschiedenen Versionen: Enterprise, Standard, Workgroup, Web, Developer, Express und Compact 3.5. Die Web-Edition ist speziell für den Einsatz von Internet-Applikationen gedacht. Die Developer-Ausgabe dem entspricht der Enterprise-Version, ist aber nur für Entwicklung und Demo lizenziert. Express ist eine frei verfügbare Edition und enthält nur die Kerndatenbankfunktionen. Bei Compact handelt es sich um eine Embedded-Datenbank, die auch unter Pocket-PC und Windows-Smartphones läuft.

Interessant dürfte noch werden, mit welchen Funktionen Microsoft den SQL-Server 2008 in den Small-Business-Server 2008 integriert. Dieser soll im November kommen.

[1] http://www.microsoft.com/de/de/default.aspx
[2] http://www.microsoft.com/germany/sql/2008/default.mspx

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