Virtualisierung setzt sich durch:
2010 als »Jahr der Virtualisierung«
Jedes fünfte Unternehmen will laut dem aktuellen »Citrix Virtualisation Index« dieses Jahr die Virtualisierung im eigenen Rechenzentrum und auf den Desktop-Clients vorantreiben. Hauptziele sind dabei die Konsolidierung von Servern, eine sinkende Total Cost of Ownership der Systeme, sowie mehr Flexibilität.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
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Die weiterhin stark beschränkten IT-Budgets führen 2010 zu einer verstärkten Fokussierung der IT-Verantwortlichen auf schnell umzusetzende Maßnahmen mit einem entsprechend kurzfristigem Return of Invest (RoI). Eine der Technologien, die davon am meisten profitieren wird, ist die Virtualisierung. 20 Prozent der von Citrix Systems [1] im Rahmen des »Citrix Virtualisation Index« befragten 700 CIOs und IT-Verantwortlichen äußerten feste Pläne, dieses Jahr die Virtualisierung ihrer Server vorantreiben zu wollen. Davon versprechen sie sich in erster Linie die Konsolidierung ihrer Server, eine sinkende Total Cost of Ownership und eine höhere Flexibilität ihrer Rechenzentren. Ebenso viele Unternehmen wollen in 2010 definitiv auch ihre Desktopsysteme verstärkt virtualisieren. Hier erwarten sie sich vor allem Zeitvorteile wie ein schnelleres Einrichten von Desktops, einen verbesserten Datenzugriff für Mitarbeiter sowie Sicherheitsaspekte.
Damit steht der Virtualisierungstechnologie ein steiler Aufstieg bevor: Derzeit nutzen erst etwa 22 Prozent der Befragten die Vorteile der Servervirtualisierung in ihrem Unternehmen, rund 17 Prozent setzen aktuell virtuelle Desktops ein. Besonders die Großunternehmen kommen mit dem wachsenden Kostendruck kaum mehr um die noch relativ junge Technologie herum. Beinahe die Hälfte der befragten CIOs von Großunternehmen gab an, Virtualisierungslösungen bereits zu »evaluieren« oder zu »erproben« (48 Prozent bei Server-Virtualisierung, 47 Prozent bei der Desktop-Virtualisierung). Selbst unter den bis dato eher zurückhaltenden Unternehmen wollen 47 Prozent im Laufe des Jahres mit Server-Virtualisierungsprojekten beginnen. In punkto Desktop-Virtualisierung planen dies 42 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen aus der Studie. Gleichzeitig wird die Zahl derer, die sich der Vorteile durch Virtualisierung verweigern immer geringer. Lediglich zehn Prozent der Befragten beschäftigen sich derzeit noch überhaupt nicht mit diesem Thema.
Nachholbedarf bei Desktops
Nach wie vor ist die Server-Virtualisierung sowohl die reifere, als auch die weiter verbreitete der beiden Technologien. Vielen Unternehmen haben zuerst ihre Server konsolidiert und befinden sich derzeit in einer Evaluations- und Testphase für die Desktop-Virtualisierung. Dadurch liegt auf dem Gebiet der Desktops allerdings auch noch das größere Wachstumspotential. Hinzu kommt, dass es in Unternehmen eine vergleichsweise hohe Zahl von Desktops, Notebooks und anderen Clients gibt, während die Anzahl der Server doch meist eher überschaubar ist. Zu den größten Sorgen in Bezug auf Desktop- und Server-Virtualisierung zählen Sicherheitsbedenken, die von 54 Prozent (bei Desktops) beziehungsweise 50 Prozent (bei Servern) der Befragten als Grund für Verzögerungen genannt wurden.
»Die Virtualisierung ist eine treibende Kraft für die Veränderungen in der Unternehmens-IT. Allein die Server-Virtualisierung hat bislang schon einen beachtlichen Beitrag zu mehr Effizienz geleistet, obwohl die Technologie selbst noch verhältnismäßig jung ist. Es spricht vieles dafür, dass 2010 das Jahr der Virtualisierung sein wird. Wir befinden uns gerade am Wendepunkt, an dem IT-Verantwortliche die Testphasen abschließen und die Technologie endgültig als Teil ihrer IT-Strategie einführen«, prognostiziert Jens Lübben, Area Vice-President Central Europe, Citrix Systems.
[1] http://www.citrix.de
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