Zentrale Administration:
Opsi verwaltet PCs dezentral an mehreren Standorten
Mit der Version 3.3 des Open-Source-Tools »opsi« verwalten Unternehmen nun Windows-Desktops an mehreren Standorten. Damit sind dezentrale Software-Depots und Boot-Server möglich.
Der Linux-Server Opsi [1] (Open-PC-Server-Integration) dient zur automatischen Software-Verteilung und Betriebssystem-Installation von Windows-2000/-XP. Er führt auch Hardware- und Software-Inventarisierung durch. Mit der Version 3.3 vereinfacht sich die zentrale Verwaltung über mehrere Standorte hinweg. Kern der Erweiterung ist die Multi-Depotshare-Funktion. Damit lassen sich dezentrale Depot-Server einrichten und an den zentralen Konfigurations-Server anbinden.
Opsi zeigt Hardware-Informationen zu einem ausgewählten Client an.
Die Depot-Server stellen lokal im Netz die entsprechenden Shares bereit. Außerdem dienen sie als Boot-Server für TFTP oder PXE. Über den Package-Manager richtet der Administrator Software-Pakete auf einem oder mehreren Depot-Servern ein beziehungsweise entfernt sie. Weiter sieht der Administrator etwa, welche Pakete in welcher Version welcher Server bereitstellt.
Als Backend für die Inventarisierung dient My-SQL. Eine History-Funktion hilft, Änderungen bei der Hardware zu verfolgen. Weiter gibt es Erweiterungen beziehungsweise Verbesserungen bei der Windows-Installations-Funktion »winst«, dem Opsi-Agenten »preloginloader« oder den Administrationstools. Das Boot-Image für die Betriebsystem-Installation verfügt jetzt über einen aktuellen Kernel und unterstützt NTFS-Write.
Opsi wird von Uib [2] entwickelt und ist Open-Source. Es verwendet freie Werkzeuge wie Samba oder GNU-Tools. Der Hersteller bietet dafür Beratung und Schulung an. Bestimmte Funktionen gehören zur Professional-Version. Hilfe gibt es hier nur im Rahmen eines Supportsvertrags.
[1] http://www.uib.de/www/opsi/index.html
[2] http://www.uib.de/www/home/index.html
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