Virtualisierung:
Materna hilft beim Virtualisieren
Einfach drauf los zu virtualisieren, kann böse daneben gehen. Denn beileibe nicht jede Anwendung lässt sich ohne weiteres in eine Virtual Machine packen, und auch die Hardware muss »stimmen«. Materna bietet deshalb einen »Virtualisierungscheck« an.
Der Virtualisierungscheck von Materna [1] besteht aus drei Phasen. In der ersten wird die vorhandene IT-Infrastruktur erfasst. Die Daten werden in der zweiten Phase ausgewertet und analysiert. In der dritten Phase werden konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt.
Schritt 1: Datenaufnahme
Um das Potenzial zu ermitteln, das sich in der vorhandenen IT-Server-Landschaft durch Virtualisierung ergibt, muss diese zuerst analysiert werden. Materna ermittelt, welche Server-Systeme und andere Hardware vorhanden sind. Gleiches gilt für die Anwendungen und Dienste, die darauf laufen.
Die Vorteile von Virtualisierung, wie sie Materna sieht
Zusätzlich werden Daten aus Leistungsmessungen benötigt, die über einen Zeitraum, beispielsweise 30 Tage, gesammelt werden. Die Messungen berücksichtigen die CPU- und Hauptspeicherauslastung sowie diverse Aspekte des I/O-Verhaltens der einzelnen Server.
Schritt 2: Datenanalyse
Mit den in der Datenaufnahme gesammelten Informationen werden die Virtualisierungspotenziale ermittelt. Aus den Daten kann abgelesen werden, welche Hardware sich mithilfe welcher Techniken überhaupt virtualisieren lässt.
Nach dieser Grobauswahl lasen sich anhand der Leistungsdaten einzelne Systeme so zusammenfassen, dass sie sich später im laufenden Betrieb ergänzen und die Ziel-Hardware optimal ausnutzen.
Die Messdaten dienen zusätzlich dazu, die Ziel-Hardware zu dimensionieren. Dieses »Server-Sizing« führt Materna unabhängig von Herstellern und Produktlinien durch.
Schritt 3: Handlungsempfehlungen
Aus den Ergebnissen der Datenanalyse werden Handlungsempfehlungen entwickelt. Die Fachleute skizzieren, wie die Zielumgebung aussehen könnte und welche Einstiegssysteme notwendig sind, um mit Virtualisierung erste positive Effekte zu erzielen.
Neben Hardware-Empfehlungen werden auch die Software-Komponenten aufgelistet, mit sich die Infrastruktur am besten abbilden lässt. Weitere Punkte sind – natürlich – die notwendigen Investitionen, aber auch Risiken und Optimierungsmöglichkeiten.
[1] http://www.materna.de/
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