Internet-Firmen:
Google und Yahoo kommen sich näher
Die beiden Internet-Firmen Yahoo und Google setzen ihre Verhandlungen über eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet Online-Anzeigen fort. In der Zwischenzeit verstärkt der US-Milliardär Carl Icahn seine Bemühungen, Yahoo in die Arme von Microsoft zu treiben.
Die beiden führenden Suchmaschinen-Firmen Google [1] und Yahoo [2] sprechen weiterhin über eine Kooperation im Bereich Online-Anzeigen. Die Verhandlungen wurden auch dann weitergeführt, als Microsoft [3] ein Übernahmeangebot für Yahoo abgab. Dieses wurde letztlich von Yahoo abgelehnt.
Will das Board von Yahoo mit seinenLeuten besetzen: Carl Icahn.
Bei den Verhandlungen zwischen Google und Yahoo geht es darum, dass Yahoo gewissermaßen als Trägerplattform für Online-Anzeigen dienen könnte, die von Google eingespeist werden. Die Nachrichtenagentur Reuters [4] hat aus internen Kreisen erfahren, dass ein entsprechendes Abkommen bereits in der kommenden Woche unterschriftsreif sein könnte.
Mittlerweile hat Yahoo jedoch an einer alten-neuen Front zu kämpfen. Der amerikanische Investor Carl Icahn erhöht den Druck auf die Führungsmannschaft des Unternehmens (Wir berichteten bereits über den Aktienkauf von Icahn [5]).
Investor Icahn will Yahoos Führungsspitze stürzen
Mittlerweile hat Icahn seinen Bestand an Yahoo-Aktien von fünf auf zehn Millionen erhöht. Das entspricht einem Anteil von etwa 7 Prozent. Er sicherte sich zudem die Option, weitere 49 Millionen Anteilsscheine zu erwerben.
Parallel dazu hat ein Icahn ein Verfahren gegen die Führungsspitze von Yahoo mit dem Ziel angestrengt, diese zu entfernen. Der Investor beschuldigt den Aufsichtsrat, im Fall des Übernahmeangebots von Microsoft »irrational« gehandelt zu haben. Nun will er das Gremium neu besetzen lassen und sich selbst in das Board wählen lassen.
Analysten gehen übereinstimmend davon aus, dass Icahn darauf hinarbeitet, Yahoo an Microsoft zu verkaufen. Er spekuliert darauf, dass Microsoft, ebenso wie bei der ersten Offerte, einen Premiumpreis für jede Yahoo-Aktien bieten wird. Und dies würde dem Investor mehrere Hundert Millionen oder gar Milliarden Dollar Gewinn bescheren.
[1] http://www.google.de/
[2] http://www.yahoo.de/
[3] http://www.micosoft.com/
[4] http://www.reuters.com/
[5] investor-icahn-kauft-sich-bei-yahoo-ein/
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Cisco zurück auf Wachstumskurs
Cisco ist zurück auf der Überholspur. Nach einem radikalen Stellenabbau und einer stärkeren Fokussierung hat der Netzwerkriese im zurückliegenden Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich ausgebaut.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Ist Ihrer auch zu breit?
Die linke Fahrspur ist in vielen Autobahn-Baustellen nur für Fahrzeuge mit maximal zwei Meter Breite zugelassen. Jetzt warnt der ADAC: 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter! Wer nicht nachmisst, riskiert ein Bußgeld.
Chefs versagen im zwischenmenschlichen Umgang
Vielen Führungskräften fehlt es an Empathie im Umgang mit ihren Mitarbeitern und sie erfüllen ihre Aufgaben nicht effektiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Development Dimensions International (DDI).
