Novell mit Suse-Appliance-Programm:
Virtuelle Appliances auf der Basis von Suse-Linux

von Werner Veith (werner.veith@networkcomputing.de)

18.04.2008

Mit Hilfe des »Suse Appliance Programms« von Novell stellen Software-Anbieter ihre Lösungen als virtuelle Appliances zur Verfügung. Basis dafür ist »Suse Linux Enterprise JeOS« (Just-enough-Operating-System), derzeit Beta.

Bei »Suse Linux Enterprise JeOS« handelt es sich um eine minimal ausgestattete Version des Enterprise-Servers. Das JeOS-System ist Bestandteil des Suse-Appliances-Programms [1] von Novell [2].


Das JeOS hat die gleiche Code-Basis wie der Linux-Enterprise-Server. Alle Applikationen, die dafür zertifiziert sind, sind dies ebenfalls für JeOS-Version.

Die im Rahmens dieses Programms erstellten Appliances laufen auf x86-Hardware. Als virtuelle Version tun sie dies mit paravirtualisiertem Kernel auch unter Xen, ESX von Vmware oder Hyper-V von Microsoft.

Außerdem nimmt Novell am Open-Source-Projekt »LimeJeOS [3]« teil. Dieses basiert auf einer JeOS-Version von Open-Suse.

[1] http://www.novell.com/linux/appliance
[2] http://www.novell.com/de-de/DE/home/index.html
[3] http://www.opensuse.org/limejeos

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