Virtualisierungssoftware:
Sun übernimmt schwäbischen Software-Hersteller Innotek
Das »fressen oder gefressen werden« im Virtualisierungsmarkt geht weiter. Sun Microsystems kündigte an, den Software-Hersteller Innotek zu übernehmen.
Sun [1] will den Kauf bis zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2008 abschließen. Wichtigstes Produkt von Innotek [2] ist die Virtualisierungssoftware »Virtual Box [3]«. Sie läuft auf Servern und Desktop-Rechnern mit x86-Prozessoren.
Die Firma aus Weinstadt hat Virtual Box als Open-Source-Programm freigegeben. Die Software unterstützt eine Vielzahl von Betriebssystemen: Windows (Windows 3.1 bis Vista), Linux (2.2, 2.4 und 2.6), Solaris, OS/2, Netware und DOS.
Mit Virtual Box lassen sich auf Virtual Machines von Windows Vista erzeugen.
Nach Angaben von Innotek wurde Virtual Box seit Januar vergangenen Jahres mehr als vier Millionen Mal heruntergeladen. Einsatzgebiet ist die Konsolidierung von Servern und Desktops mithilfe von Virtual Machines. Die Software kann auch in Embedded-Systemen verwendet werden.
Sun will mit Innoteks Produkt seine xVM-Plattform [4] ausbauen. Das Unternehmen stellte diese im November 2007 vor. Wie viel Sun für Innotek auf den Tisch legt, teilten beide Firmen nicht mit.
Ein Kurztest von Virtual Box 1.3.2, der im vergangenen Jahr auf Network Computing Online erschien, ist hier zu finden [5].
[1] http://www.sun.com/
[2] http://www.innotek.de/
[3] http://www.virtualbox.org/
[4] http://www.sun.com/software/products/xvm/index.jsp
[5] mit-virtual-box-desktops-virtualisieren/
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Comparex gliedert Datalog sukzessive ein
Comparex wird Datalog bis Ende 2012 eigenständig weiterführen und dann unter der einheitlichen Marke Comparex in die Gruppe integrieren. Entlassungen oder Standortschließungen sind nicht geplant.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Apple: Online-Verkaufsverbot für iPhone und iPad
Im Patentstreit zwischen Motorola und Apple hat das Landgericht Mannheim heute ein überraschend klares Urteil gegen Apple gefällt: Das Unternehmen muss einige Produkte wie iPads mit 3G-Funkmodul sowie die meisten iPhone-Modelle aus seinem Onlineshop entfernen.
Notebooksbilliger.de eröffnet neuen Shop
Der Etailer startet mit einem neuen Online-Shop: www.nullprozentshop.de bietet ITK-Produkte mit einer Null-Prozent-Finanzierung an. Zum Start gibt es einige Knaller-Angebote.
