Hewlett-Packard:
Ganzheitliche Virtualisierung
HP bringt neun vorkonfigurierte Virtualisierungspakete auf den Markt. Sie schließen erstmals Speicherlösungen ein und sollen Mittelständlern den Einstieg in Themen wie Flexibilität und Hochverfügbarkeit ermöglichen.
Der IT-Konzern HP bietet weitere neun vorkonfigurierte Lösungspakete an. Sie sollen mittelständischen Unternehmen den Einstieg in die ganzheitliche Virtualisierung erleichtern. Erstmals schließen die Pakete auch Storage-Lösungen ein, einige davon das »Lefthand«-Speichersystem.
Außerdem gehören Server und Netzwerk-Komponenten von HP zum Lieferumfang sowie die Virtualisierungs-Software »VMware vSphere 4.0«. Im Preis enthalten sind die Lizenzkosten für die Virtualisierungs-Software, die Management-Software von HP sowie ein dreijähriger Rund-um-die-Uhr-Service für alle Tage der Woche. Vertrieben werden die Pakete über Partner.
Im August hatte HP bereits Lösungspakete vorgestellt, die Server, Software und Dienstleistungen bündeln. Mit den Erweiterungen deckt der Hersteller zusätzliche Anforderungen in punkto Flexibilität und Hochverfügbarkeit ab. »Lefthand« schafft dafür die Voraussetzungen, indem das System einen gemeinsamen Speicher für die VMware-Instanzen bereitstellt. Bei einem gleichzeitigen Ausfall von Server und Speicher übernimmt ein zweites System alle Funktionen, ohne dass der Anwender beeinträchtigt wird. Zudem werden Systemausfälle frühzeitig erkannt und kompensiert.
Die neuen Virtualisierungspakete von HP wurden für unterschiedliche Anforderungen und Einsatzszenarien zugeschnitten. Das Paket für Einsteiger ist für bis zu drei physikalische Server ausgelegt, auf denen bis zu zwölf virtuelle Maschinen laufen. Das Paket ist ab 2.250 Euro verfügbar. Bei der »HP Blade VBox« handelt es sich um das Paket für den Blade-Formfaktor. Server- und Speichereinheiten werden als handliche »Pizzaschachteln« in das Blade-Gehäuse eingeschoben. Das Paket ist für bis zu sechs Server und Hochverfügbarkeit ausgelegt. Es wird ab etwa 21.000 Euro angeboten. Das »VRZ-im-Rack-Paket« ist für die höchsten Anforderungen in Bezug auf Rechenleis-tung und Speicherkapazität ausgelegt. Das Paket wird zu einem Preis ab 65.000 Euro verkauft.
Reseller beziehen die HP-Produkte über die Distributoren Actebis Peacock, Also, Avnet, Azlan und Ingram Micro.
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