Update: Samsung dementiert Lieferstopp

Samsung hat einen Zeitungsbericht über den Lieferstopp von Displays an Apple dementiert. Zuvor hatte die Korea Times berichtet, Samsung würde den Liefervertrag mit Apple auflösen.

Zwischen Samsung und Apple kracht es schon länger. Jetzt eskaliert der Streit.. © Samsung/Apple

UPDATE: Samsung hat einen Zeitungsbericht der »Korea Times« dementiert. Darin ging es um einen angeblichen Lieferstopp von Samsung-Displays an Apple. So sagte ein Sprecher von Samsung, dass der Bericht nicht stimme und Samsung Display niemals versucht habe, die Lieferung von LCD-Panels zu bescheiden.

Ursprüngliche Nachricht: Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Patentkonflikte zwischen Apple und Samsung auch aufs interne Geschäft auswirken. Haben sich die Streitereien bisher vor Gericht größtenteils um Patente und den damit einhergehenden Verkaufsverboten von Smartphones und Tablets abgespielt, scheinen sich die Unternehmen jetzt auch aus Partner aus dem Weg zu gehen. Laut einem Zeitungsbericht in der »Korea Times« will Samsung keine Displays mehr für das iPad und iPhone liefern. Die Zeitung beruft sich unter anderem auf informierte Quellen, dass dazu auch ein langjähriger Vertrag aufgelöst werde.

Die Trennung sei auch schon im vollen Gange: So soll Samsung im dritten Quartal anstelle der im ersten Quartal geschätzten 15 Millionen Displays nur rund drei Millionen Displays an Apple geliefert haben. Für das letzte Quartal soll nur noch eine Zahl von 1,5 Millionen im Raum stehen. Allerdings hat Apple mit LG und Sharp zwei andere Display-Partner, die das Geschäft mit Samsung kompensieren sollen. Auch als Chip-Lieferant ist Samsung für Apple tätig. Ob es auch in diesem Bereich zu einer Trennung kommt, ist unklar.

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