Cloud Computing soll interoperabler werden: VMware tritt der OpenStack Foundation bei

Die OpenStack Foundation, die beim Cloud Computing für mehr Offenheit und Interoperabilität sorgen will, hat VMware als neues Mitglied gewonnen.

Die OpenStack Foundation kann einen wichtigen Spieler auf dem Markt für Virtualisierung und Cloud Computing in ihren Reihen begrüßen: den kalifornischen Softwarehersteller VMware. Jonathan Bryce, Executive Director dieser Organisation, trat Befürchtungen entgegen, VMware wolle durch den Beitritt an Informationen kommen, die bei den eigenen Cloud-Plänen helfen: »Es ist schwer, offener zu sein als wir, so dass nicht viel Wert darin liegt, zu spionieren.«

Der OpenStack Foundation, die das Cloud Computing interoperabler machen will, gehören rund 150 Unternehmen an, das Jahresbudget beträgt zehn Millionen Dollar. Die OpenStack-Software geht zurück auf ein IaaS-Projekt von Rackspace und NASA aus dem Jahr 2010.

Bei einem Projekt namens Folsom nimmt die Vereinigung das Thema Netzwerkfähigkeit in Angriff: »Bei der Cloud ging es bislang vor allem um Berechnungen und um Speicherung, der Netzwerkaspekt ist zurückgeblieben«, sagte Bryce. Wesentlich an diesem Projekt beteiligt ist das auf Netzwerkvirtualisierung spezialisierte Unternehmen Nicira, das unlängst von VMware übernommen wurde.