Weltweiter Middleware-Kongress von IBM: IBM erweitert Websphere für Clouds und mobile Geräte

Der IT-Riese IBM hat auf seinem Kunden- und Partner-Kongress Impact 2012 zahlreiche Neuerungen in der Software-Sparte Websphere vorgestellt. Besonders im Blick standen Erweiterungen für Cloud- und Mobility-Lösungen, mit denen die IBM-Middleware Anschluss an aktuelle Trends hält.

»Ändern Sie die Regeln des Spiels!« Marie Wieck, bei IBM General Manager Websphere, auf der Veranstaltung Impact 2012 in Las Vegas

Mehr als 8.500 Teilnehmer, darunter zirka 1.200 Partner, aus über 56 Staaten haben sich vom 29. April bis zum 4. Mai auf IBMs Impact 2012 in Las Vegas eingefunden. Dieser Kongress ist der Middleware-Sparte Websphere gewidmet, Bezüge zu anderen Produktlinien werden ebenfalls thematisiert.

Marie Wieck, in der IBM Software Group als General Manager Application and Integration Middleware tätig, also Chefin der Produktlinie Websphere, rief in ihrer Keynote die Teilnehmer scheinbar zur Revolution auf: »Stellen Sie gängige Meinungen in Frage! Ändern Sie die Regeln des Spiels!« Die Manager sollen die IT neu durchdenken und das Geschäft umgestalten. Sie bezog sich bei ihrem Appell auf die bekannten Mega-Trends Cloud, Mobile, Social sowie Big Data. Der Rhetorik zum Trotz scheint es sich jedoch eher um eine Evolution zu handeln, was sich gegenwärtig bei Websphere tut. So bleibt die serviceorientierte Architektur (SOA) der Dreh- und Angelpunkt. Mit lose gekoppelten Services lassen sich Wieck zufolge auch die neuen Anforderungsprofile und Arbeitslasten bewältigen.

Manager in den Fachbereichen geben laut Wieck heute oft mehr Geld für IT aus als der CIO. Die Adressierung der Kunden verspricht somit mehr Erfolg, wenn sie sich an einer geschäftlichen Aufgabe ausrichtet, zum Beispiel der Auftragsabwicklung, statt an technischen Leistungsmerkmalen.

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