Trends verändern ERP und CRM: Business-Software ermöglicht passendere Lösungen

Werkzeuge für ERP-Prozesse und mehr CRM-Funktionalität erlauben Anbietern, Partnern und Anwendern adäquatere Lösungen. Allgemeine Trends zu Clouds, Social Media und mobilem Arbeiten machen sich bei betriebswirtschaftlicher Anwendungssoftware ebenso bemerkbar wie spezifischere Entwicklungen in den Bereichen Business Intelligence und E-Commerce.

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Eine betriebswirtschaftliche IT-Lösung soll passen wie ein Maßanzug, aber nicht mehr kosten als Konfektionsware. Neuere Technologien ermöglichen inzwischen passgenaue Lösungen auch mit vorgefertigten betriebswirtschaftlichen Applikationen. Oft dauert es eine Weile, bis neue Dinge in der Praxis ankommen. Manchmal bleiben von Herstellern und Marktforschern ausgerufene Trends auf der Strecke, aber meistens schaffen sie es in die Wirklichkeit der Anwenderunternehmen. Für bestehende Lösungen führt dies zu einem Modernisierungsdruck.

Für den Channel spielt der Lizenzweiterverkauf auch bei Business-Software eine Rolle. Doch der größere Teil der Einnahmen ergibt sich hier aus Beratung und Implementierung. Partner sollten deshalb frühzeitig wissen, was in absehbarer Zeit relevant wird und was in der Diskussion ist. Bei Neuanschaffungen ist es zielführend, aufzuzeigen, wie sie zum geschäftlichen Erfolg beitragen können, beispielsweise weil sie neue Geschäftsfelder unterstützen. Das empfiehlt Nigel Montgomery, Analyst bei dem Marktforschungshaus Gartner. Partner brauchen Marktkenntnisse und technische Integrationsfähigkeiten, vor allem aber müssen sie die geschäftlichen Aufgaben und Abläufe der Kunden verstehen.

Neben diesen übergeordneten Nutzenaspekten sind allgemeine technologische Trends wichtig. Sie zeigen sich in den Offerten weltweit agierender großer Anbieter wie SAP, Oracle, Microsoft, Infor und Sage ebenso wie in denen regional tätiger Mittelstandsspezialisten wie hierzulande Alpha, Comarch oder Myfactory.