Security: So haben Software-Spione keine Chance

In den letzten Jahren hat sich Unart ausgebreitet, dass Webseiten und Programme immer mehr über ihre Nutzer ausforschen und die Daten anschließend über das Netz versenden. Wir sagen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie sich vor solchen fiesen Cookies, Updatern, etc. schützen können.

Moderne Software enthält oft gleich mehrere Spionageabfragen.

Chrome, iTunes, Java oder Windows – fast alle weitverbreiteten Programme funken regelmäßig über das Internet mit ihren Herstellern. Heutzutage ist es deshalb meist weniger eine Frage, welche Tools nach Hause telefonieren, sondern vielmehr, welche es nicht tun. Denn fast jedes Programm nimmt ungefragt Kontakt mit seinem Hersteller auf, meist um auf neue Updates zu prüfen. Oder mehr. Die Inhalte der Übertragung sind meist verschlüsselt.

Bei Sicherheitsprogrammen geschieht das oft stündlich oder sogar öfter. Und fast alle Free- und Shareware-Programme rufen nach der Installation im Browser die Hompage des Herstellers auf. Auch das ist eine Form der Kontaktaufnahme, bei der der Server mindestens die IP-Adresse der Anwender aufzeichnen kann.

Es ist wohl eher eine Frage des Maßes. Wenn ich aus Sicherheitsgründen stündliche Updates meiner Virensignaturen möchte, dann muss ich in Kauf nehmen, dass das Tool sich stündlich bei Kaspersky meldet.

Für einen Updater, der nach neuen Programmversionen guckt, ist es hingegen nicht nachvollziehbar, dass er sich wie der Google Updater stündlich meldet. Wöchentlich würde reichen. Wer ein Problem mit einer Software hat, kann von Hand immer ein Update einleiten (meist unter Hilfe).