IT-Security und Computerkriminalität: Diese Tools knacken (fast) jedes Passwort

Genau wie bei Gebäuden kann es auch am PC passieren, dass man einmal den »Schlüssel« in Form des Passworts vergisst und somit nicht mehr in bestimmte Bereiche und Dateien kommt. Doch zum Glück gibt es einige digitale Dietriche, die dabei helfen, solche Probleme zu lösen.

Unsichere und sichere Kombinationen

Die sichersten Passwörter basieren auf reinen Zufallszahlen. Gaijin.at bietet einen entsprechenden Service.

Unsicher

Begriffe einer Sprache, auch in Kombinationen (MaUs45), sind Anfällig für Wörterbuchattacken.

  1. Namen
  2. Spitz- und Kosenamen
  3. Nur Zahlen
  4. Geburtstage
  5. Tastenfolgen (qwertz)
  6. Weiche Zeichenketten (1234abcde oder passwort)

Sicher

Nicht zu knacken sind lange Passwörter aus dem Zufallsgenerator (NDB9Mpv[AzOl), wie ihn manche Passwortmanager oder Webdienste bieten (z.B. www.gaijin.at/olspwgen.php ). Die lassen sich natürlich nicht merken, sodass der Anwender sie sicher verwahren muss (etwa in einem Truecrypt-Container, www.truecrypt.org ).

Der Nachteil von Passwort-Diensten wie Lastpass ist wiederum; Hat ein Hacker diesen Account erobert, steht ihm Ihre gesamte Webwelt offen.

Leichter zu merkende und fast so sichere Passwörter erzeugen Sie mit einem Trick: Suchen Sie einen Satz, den Sie wiederfinden, zum Beispiel aus Ihrem Lieblingsbuch: Mit Objekten zu arbeiten, bedeutet unweigerlich, sie anzulegen und zu löschen.

Nehmen Sie nun die Anfangsbuchstaben: MOza,bu,sauzl. und ersetzen Sie einzelne Buchstaben durch Sonderzeichen und Ziffern. Heraus kommt: M0za,bu,&au2!. Das ist 14 Zeichen lang und nicht anders herzuleiten.