Microsoft stellt auf der WPC neue Software vor: Partner sollen Cloud-Technologien zu den Anwendern bringen

Nachdem Microsofts CEO Steve Ballmer am Montag einen allgemeinen Überblick gegeben hatte, trugen am Dienstag die Leiter der Geschäftsbereiche für Server und Tools, betriebliche Applikationen sowie Bürosoftware mehr Details vor. Im Fokus stand das Cloud Computing in hybriden Szenarien.

Steve Ballmer, CEO von Microsoft, auf der WPC im Staples Center von Los Angeles

Die Partner sollen den Kunden helfen, mit Cloud-Technologien agiler zu werden und Kosten zu sparen, lautet der generelle Auftrag. ISVs können ihre Public-Cloud-Applikationen jetzt außerdem über den Windows Azure Marketplace verkaufen, um mehr Kunden zu erreichen und ihren Umsatz zu steigern, teilte Satya Nadella, bei Microsoft President für Server und Tools, auf der weltweiten Partnerkonferenz des Softwareherstellers in Los Angeles mit.

In privaten Clouds sollen Partner das Betriebssystem Windows Server mit der Virtualisierungstechnologie Hyper-V, das Datenbanksystem SQL Server sowie das Systemmanagement-Paket System Center als Grundlage für Lösungen verwenden. Nächste Woche wird eine Beta-Version von System Center 2012 freigegeben, mit der Verwaltungsaufgaben in öffentlichen und privaten Clouds erledigt werden können. Die nächste Version des SQL Server ist laut Nadella jetzt in einer frühen Vorab-Fassung namens Denali verfügbar. Zu den vorgestellten Highlights gehören Funktionen zur visuellen Datenanalyse (Projekt Crescent) sowie Entwicklungswerkzeuge (Projekt Juneau) für Business-Intelligence- und Cloud-Anwendungen. Bei Windows Server arbeitet Microsoft inzwischen an der Version 8 – auch hier soll es Funktionen für Clouds geben.

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