Digitale Leistungsschau auf der CEBIT: Hightech-Standort Niedersachsen

Auf seinem Gemeinschaftsstand präsentiert sich das Bundesland Niedersachsen bei der CEBIT als innovativer Hightech-Standort. Davon sollen die Besucher anschauliche Beispiele wie eine Augmented-Reality-Lösung für Windparks überzeugen.

(Foto: Gorodenkoff - Fotolia)

Wenn im Juni die neue Zeitrechnung der CEBIT beginnt und die ganze ITK-Welt auf Niedersachsen schaut, wird auch das Bundesland selbst vor Ort sein und sich von seiner besten Seite präsentieren. Auf seinem Gemeinschaftsstand in Halle 16 (D18) zeigt das zweitgrößte deutsche Bundesland, welche Kapazitäten und Visionen es in Bereichen wie Bildung, Forschung und Entwicklung für die Zukunftsszenarien der Digitalisierung zu bieten hat. Um die Besucher für Kernthemen der ITK-Branche und der CEBIT wie Künstliche Intelligenz, Virtual und Augmented Reality, Security, Internet of Things, Smart Home, E-Learning und Digital Health zu begeistern, führen die Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes ihnen eine Vielzahl praktischer Beispiele vor.

So können sie dort etwa live den Start der Notruf-App »ProtectMii« der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg erleben. Dank einem intelligenten Tracking-Verfahren, das auf einer patentierten Kombination aus Soft- und Hardware basiert, kann sie einen Hilferuf an ausgewählte Kontakte verschicken, ohne dass der Absender aktiv werden muss. Laut der Hochschule ist die Anwendung auch in anderen Ländern problemlos einsetzbar. Darüber hinaus zeigt die Uni mit »Homevoice« einen digitalen Assistenten für Wohnungsvermieter, der administrative Aufgaben wie die Kontrolle von Mieteingängen oder Nebenkostenabrechnungen vollständig automatisiert übernehmen kann.

Mit dem Projekt e360 verknüpft die Georg-August-Universität Göttingen Edge-Computing (Verarbeitung von Daten an der Netzwerkperipherie) und Future Internet, um 360-Grad-Videostreams für industrielle Automationsanwendungen wie die Sicherheitsüberwachung oder Anlageninspektion nutzbar zu machen. Durch die damit erzielte deutliche verringerte Belastung der Netzinfrastruktur wird es möglich, die Rundum-Videodateien zu übertragen, ohne dabei von der begrenzten Bandbreite ausgebremst zu werden.

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