Neuer Chef Zentraleuropa: Adä soll Expansion bei Arrow ECS vorantreiben

Marcus Adä ist zurück im Distributionsgeschäft. Ein guter Zeitpunkt, denn der vormalige Avnet-Manager soll das Europageschäft der VAD-Sparte von Arrow ECS ausbauen. Zuletzt stagnierte diese Sparte.

»Enorm breites und detailliertes Know-how sowohl auf dem Gebiet der Technologiemärkte als auch der Distribution«, sagt Alexis Brabant über Marcus Adä
(Foto: Avnet)

Marcus Adä leitet ab sofort als Vice President Sales das Zentral- und Osteuropa-Geschäft beim VAD Arrow Enterprise Computing Solutions (ECS). Damit besetzt der Manager, ein Jahr nach seinem Ausscheiden beim Wettbewerber Avnet TS, wieder eine Schlüsselfunktion in der Branche der globalen Value-Ad-Distribution. Der Arrow-Konzern hat kein leichtes Jahr hinter sich. Das globale Komponentengeschäft lief 2017 zwar recht gut (plus 19 Prozent auf 18,3 Milliarden US-Dollar). Doch das Lösungsgeschäft, der klassische VAD-Ansatz des in 80 Ländern tätigen Konzerns, kam mit einem weltweiten Umsatz von 8,48 Milliarden US-Dollar nur knapp über Vorjahr. Der Aktienkurs von Arrow Electronics an der New Yorker Börse tritt seit einem Jahr auf der Stelle.

Die Übernahme des ECS-Geschäfts durch Arrow in Deutschland, Österreich, Polen, der Schweiz, der Tschechischen Republik und Ungarn ist seit diesem April 2018 abgeschlossen und wirksam. Adä soll hier neue Impulse setzen und vor allem die Hersteller-Beziehungen vertiefen.

»Im Zuge unseres zunehmenden Wachstums in der wichtigen Region Zentral-Europa wird uns Marcus dabei unterstützen, die globale Strategie und Kerninitiativen von Arrow, darunter unser Sensor to Sunset IoT-Portfolio, voranzutreiben«, sagt Alexis Brabant, Vice President Sales bei Arrow ECS in der Region EMEA.