Bildbearbeitung für Anfänger: Peinliches Photoshop-Fiasko

Eigentlich hatte eine amerikanische Familie bei einer Fotografin nur ein paar schöne Bilder fürs Familienalbum bestellt. Stattdessen bekamen sie für ihre 250 Dollar jedoch ein erschreckendes Ergebnis, das sich lediglich für zahlreiche Lacher im Internet eignet.

(Foto: Screenshot Facebook, Pam Dave Zaring)

Dass es so manches Hochzeits- oder Familienfoto durchaus auch mit gestandenen Horrorfilmen aufnehmen kann, ist spätestens seit entsprechenden Sammlungen im Internet kein Geheimnis mehr (siehe: Hochzeitsbilder des Grauens). Eigentlich sollten digitale Hilfen wie Bildbearbeitungsprogramme der Fotografen-Zunft die Möglichkeit bieten, zumindest die gröbsten Ausrutscher in dieser Hinsicht etwas glatt zu bügeln. Manchmal allerdings gehen diese Bemühungen auch erst recht nach hinten los. So geschehen jetzt auch im Fall der amerikanischen Familie Zaring, die sich für 250 US-Dollar von einer Fotografin ablichten ließ, um ein paar professionelle schöne Bilder fürs Familienalbum zu bekommen. Als sie dann allerdings die fertigen Ergebnisse präsentiert bekamen, trauten sie ihren Augen nicht.

Angesichts der schauerlichen Fratzen auf den Fotos glaubten sie zunächst an einen schlechten Scherz. Einzig die zwei Hunde der Familie sehen auf den Bildern normal und deutlich weniger furchterregend als ihre menschlichen Besitzer aus. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass dies leider nicht der Fall war. Auf die grässlichen Ergebnisse angesprochen antwortete die Fotografin ihnen laut eigenen Angaben, dass die Schatten auf den Originalen leider sehr unglücklich gefallen seien – während die Aufnahmen laut den Beschreibungen der Zarings an einem sonnigen Tag ohne jede Wolken gemacht worden waren. Zudem habe sie von ihrem Professor nie gelernt, Bilder per Software zu retuschieren, so die Fotografin laut der Familie weiter. Dass sie dennoch ihren Namen in die Fotos einbaute, dürfte sich nun als weniger kluger Marketing-Schachzug erweisen – wahrscheinlich auch ein Gebiet, über das ihr Professor nicht referiert hat.

Die digital verunstaltete Familie tat das einzig Richtige und nahm die Sache mit Humor. Pam und Dave Zaring veröffentlichten die Schreckensbilder auf ihrem Facebook-Account und schrieben dazu, dass sie selten so gelacht haben. Das sehen auch viele andere Nutzer so. Inzwischen haben die Bilder weltweit für einige Lacher gesorgt und fast ein halbe Million Likes eingefahren.