Zuckerberg will Familie statt Unternehmen oder Politik: Facebook soll wieder persönlicher werden

Persönliche Inhalte statt Unternehmens-PR oder politischer Botschaften. Mark Zuckerberg kündigt Umstellungen auf Facebook an.

Mark Zuckerberg will Facebook ändern

»Eines unser großen Ziele für 2018 ist es, sicherzustellen, dass die Zeit, die wir alle auf Facebook verbringen, eine gut genutzte Zeit ist.« Mit diesen Worten beginnt das Posting von Mark Zuckerberg, in dem er für die nächsten Monate einige Umstellungen auf Facebook ankündigt. »Ich ändere die Zielvorgabe für unsere Produktentwickler dahingehend, sich weniger darauf zu fokussieren, bei der Suche nach Informationen zu unterstützen, als vielmehr den sozialen Austausch zu fördern«, so Zuckerberg weiter. Facebook sei schließlich gegründet worden, um Menschen dabei zu helfen, in Verbindung zu bleiben und uns alle ein Stück näher zusammen zu bringen. Untersuchungen hätten gezeigt, dass es unsere Gesundheit und unser Glück verbessert, wenn wir unsere Beziehungen besser pflegen. Dieser Aufgabe soll Facebook in Zukunft wieder stärker nachkommen, so Zuckerberg.

Die Änderungen werden sich wohl so auswirken, dass in Zukunft mehr Beiträge von Freunden und der Familie dargestellt werden und gleichzeitig spürbar weniger Beiträge von Firmen, Marken und Medien angezeigt werden. Damit will Zuckerberg sein Netzwerk besser gegen »Missbrauch und Hass« schützen und eine weitere Verrohung der Kommunikation verhindern. Die Änderungen werden zuerst in der Timeline sichtbar werden und anschließend auf anderen Plattformen u.a. Instagram umgesetzt werden.

»Im Klartext bedeutet das: Wenn wir diese Änderungen umsetzen, werden die Leute vermutlich weniger Zeit auf Facebook verbringen und ihr Engagement möglicherweise reduzieren. Aber ich erwarte auch, dass die Zeit, die wir mit Facebook verbringen, wertvoller sein wird. Und ich glaube, wenn wir jetzt das Richtige tun, wird das unserer Gemeinschaft und unserem Geschäft langfristig gut tun.«