Wachsender Unmut bei den Mitarbeitern: Meetings in der Endlosschleife

Kein Tag ohne Meeting! Immer mehr Teamarbeit sorgt in den Unternehmen für wachsenden Abstimmungsbedarf. Damit Meetings mehr sind als nur ein Zeitfresser, gilt es einiges zu beachten.

(Foto: Panumas - Fotolia)

In Zeiten von Teamarbeit, Projekten und Videoconferencing haben Meetings in vielen Unternehmen Hochkonjunktur. Wenn mehr Aufgaben in Gruppen oder speziell für Projekte zusammengestellten Teams bearbeitet werden, ist auch immer mehr Abstimmung erforderlich. Längst passé sind in den meisten Unternehmen die Zeiten, als in über Jahre gewachsenen Abteilungen Aufgaben routiniert abgearbeitet worden sind. Die Anforderungen von flexiblen Märkten und schnell wechselnden Produkten und Lösungen erfordern agilere Organisationen.

Die Folge ist ein stetig steigender Abstimmungsbedarf, der sich meist in einer ebenso stetig wachsenden Anzahl von Meetings niederschlägt. Der Zweck dahinter ist ein schnelles Update aller Beteiligten einer Arbeitsgruppe über den Stand der Dinge im laufenden Projekt. In der Realität sind viele Mitarbeiter längst nicht mehr einem dedizierten Projekt oder Team zugeordnet, sondern erledigen im Laufe der Woche viele unterschiedliche Aufgaben mit unterschiedlichen Verflechtungen in einem Unternehmen. Selbst vor den Arbeitsgruppen hat die Virtualisierung nicht Halt gemacht: Man spricht bereits von virtuellen Teams, wenn Mitarbeiter in Abhängigkeit von ihren Aufgaben zu unterschiedlichen organisatorischen Einheiten gehören.

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