Wie Software unser Leben bestimmt: Gute Algorithmen – schlechte Algorithmen

Für die meisten Menschen stehen die Begriffe »Algorithmus« und »interessant« in keinem engen Zusammenhang. Dabei sollte man wissen, dass Algorithmen nicht nur zentrale Themen der Informatik und Mathematik sind, sondern massiv unser Leben bestimmen.

(Foto: Zerbor / Fotolia)

Das Wort Algorithmus geht zurück auf das Arabische und ist eine Abwandlung des Namens Abu Dscha’far Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi. Dieser gebildete Mann aus Bagdad verfasste im Jahr 825 hiesiger Zeitrechnung ein Lehrbuch über die indischen Ziffern, mit denen er sich beschäftigte. Knapp 300 Jahre später wurde seine Schrift aus dem Arabischen ins Lateinische übersetzt. Dadurch erhielten die Menschen in der westlichen Welt Kenntnis von den sogenannten arabischen Ziffern und des schriftlichen Rechnens mit diesen Ziffern.

Algorithmen für Computer werden heute vielfältig angewendet: Sie sorgen für die Rechtschreib- und Satzbau-Kontrolle in einer Textverarbeitung, analysieren Aktienmärkte und können dabei mithelfen, dass ein Dieselmotor so wirkt, als wäre er umweltschonend. Zu ihrem Einsatzgebiet gehören aber auch Fahrerassistenz-Systeme, die Autos bei Gefahr abbremsen sowie Software, die darüber entscheidet, ob einem Darlehensnehmer der Kredit für das nächste Auto überhaupt gewährt wird.

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