Mehr als 100 000 Schüler geschult: Digitale Selbstverteidigung

Seit sieben Jahren bietet das Büro des Landesdatenschutzbeauftragten in Rheinland-Pfalz Kurse zur digitalen Selbstverteidigung an. Mit Erfolg: mehr als 100 000 Schüler haben seither bereits ein entsprechendes Training absolviert.

(Foto: Kristin Gründler - Fotolia)

Das Büro des Landesdatenschutzbeauftragten (LfDI) hat seit 2010 mehr als 100 000 Schüler in Workshops für einen sensiblen Umgang mit sozialen Netzwerken trainiert. »Mit dem 3500. Schülerworkshop haben wir in den letzten sieben Jahren über 100 000 Schülerinnen und Schüler in Sachen Datenschutz und digitaler Selbstverteidigung fitgemacht«, teilte der Datenschutzbeauftragte Dieter Kugelmann am Montag mit. Mit dieser Initiative sei Rheinland-Pfalz bundesweit Vorreiter. In den vierstündigen Workshops mit Referenten des LfDI soll »richtiges Verhalten in sozialen Netzwerken sowie der sichere Umgang mit Smartphones und Apps« vermittelt werden. Zielgruppe sind Schüler ab der vierten Klasse. Dabei wurden in Zusammenarbeit mit der Fachstelle der Landesmedienanstalt, medien+bildung.com, pädagogische Konzepte für verschiedene Altersgruppen erstellt. Die Workshops sind für die Schulen kostenlos, an der Finanzierung beteiligt sich das Jugend- und Verbraucherschutzministerium.