Mittelstandsoffensive von Altaro und Ebertlang: »Jetzt nehmen wir die nächste Entwicklungsstufe«

VAD Ebertlang ist für den Backup-Anbieter Altaro ein strategisch wichtiger Begleiter bei der Eroberung des Mittelstandssegments. Die beiden Wegbegleiter registrieren eine schnell anziehende Nachfrage.

Colin Wright, VP EMEA Sales bei Altaro
(Foto: Altaro)

Mit der Ernennung des Distributors Ebertlang startete der Backup-Anbieter Altaro seinen Eroberungsfeldzug im oberen Mittelstandssegment (siehe auch CRN 23/S. 16). Der Hersteller setzt dabei auf den guten Zugang den der Software-VAD aus Wetzlar bei den auf SMB-Kunden fokussierten Systemhäusern und insbesondere auch bei Managed Service Providern hat. »Viele unserer Wettbewerber konzentrieren sich zunehmend auf den Enterprise-Bereich«, beobachtet Colin Wright, VP EMEA Sales bei Altaro und schlussfolgert: »Dadurch ergibt sich im Mittelstandsgeschäft eine Lücke, in die wir stoßen wollen.« Das könne bis hin zu Unternehmenskunden mit tausend Mitarbeitern reichen, wie der Sales-Chef konkretisiert.

Der Anbieter zählte in Deutschland bis zur Vereinbarung mit Ebertlang etwa 600 Partner und war vornehmlich auf Kleinunternehmen ausgerichtet. Das könnte sich aber nun alsbald ändern, denn bei Ebertlang registriert man ab Kooperationsstart bereits eine großes Interesse der Partner am Angebot des Herstellers: »Wir konnten bereits hundert neue Partner für den Hersteller gewinnen«, berichtet dazu Andreas Schröder, Head of Solution Sales bei Ebertlang. Der Software-Distributor setzt auf ein übersichtliches Lösungsangebot mit nur wenigen Herstellern, in welches sich das Altaro-Sortiment passend einfüge: »Altaro ist nicht einfach nur ein weiterer Backup-Anbieter – es passt haargenau auf die Anforderungen unserer Reseller im SMB-Markt«, ist Schröder überzeugt. Der VAD begleitet den Vorstoß des Herstellers mit kostenlosen Test-Lizenzen und umfassenden Onboarding-Maßnahmen. Dabei sei das Produkt, obgleich an sich komplex, in der Handhabung quasi »idiotensicher«, wie Wright verspricht: »Die Lösung ist in fünf Minuten einsatzbereit.« Reseller müssten auch nicht mit dem sonst üblichen Zertifizierungsaufwand rechnen. »Unsere Partner sollen lieber die Lösungen an den Mann bringen und nicht im Klassenzimmer sitzen«, meint Wright.

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