Datenschutz aus der Tarox-Data-Cloud: Tarox und Systemhaus HF adressieren Mittelständler

Das Systemhaus HF hat gemeinsam mit Hersteller und Distributor Tarox und weiteren Beteiligten eine Datenschutzlösung speziell für mittelständische Firmen entwickelt. Die Nachfrage nach dem Softwaredienst aus der Tarox-Data-Cloud ziehe schnell an, freuen sich die Anbieter.

HF-Geschäftsführer Herbert Freiberg
(Foto: HF)

Vom Referenzprojekt zu einem schnell boomenden Geschäft hat sich die Zusammenarbeit des Systemhauses HF-Computersysteme e.K. aus Itzehoe mit Hersteller und Distributor Tarox entwickelt. Gemeinsam haben sie, unter Einbeziehung von Gerd Schmidt, Inhaber der Datenschutz Schmidt GmbH & Co. KG, dem Unternehmensberater Dr. Horst G. Abel in Kooperation mit der Neusta Webservices GmbH aus Köln und der Beratungsgesellschaft Rödl & Partner, eine Datenschutzlösung entwickelt, die speziell auf die Anforderungen mittelständischer Firmen zugeschnitten ist. »Wir haben mit unserem Systemhauspartner HF eine für mittelständische Unternehmen bezahlbare und komfortable Datenschutzlösung mit der virtuellen Infrastruktur aus der Cloud realisiert«, erklärt dazu Kristian Krause, Leiter des Cloud-Geschäftsbereichs Tarox Data beim Lünener Anbieter. HF-Geschäftsführer Herbert Freiberg erklärt nicht ohne Stolz: »Die Nachfrage ist riesig«. Sechs Projekte mit Auftraggebern aus dem Mittelstand mit je rund 200 Mitarbeitern und zum Teil mehreren Standorten habe sein Systemhaus mit Partner Tarox bereits realisiert. Zahlreiche weitere Anfragen von potenziellen Auftraggebern seien schon eingegangen.

Sein Vertriebschef Siegfried Hansen hebt vor allem die Kostenvorteile der Lösung für SMB-Kunden hervor: »Vernünftiger Datenschutz für Mittelständler mit 200 bis 400 Mitarbeitern kostete bislang deutlich im fünfstelligen Euro-Bereich, unsere Lösung ist für eine Lizenz pro Mandat und bis zu 20 Standorten für 200 Euro netto pro Monat zu haben.« Der Aufwand im ersten Jahr betrage dafür »in Stunden nur noch ein Zehntel der Zeit, die herkömmliche Datenschutzsysteme benötigen«, versichert der Vertriebsleiter. Zudem sei die Datenschutz-Management-Software selbsterklärend, jedoch nur über eine Firewall von IT-Sicherheitshersteller Sophos über eine sichere Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Login, Passwort und Token zugänglich. Dafür versprechen die Anbieter eine umfassende Datensicherheit – auch für die Zeit nach dem Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung, die ab Mai 2018 alle Unternehmer diesbezüglich in Pflicht nimmt.