Bitcoin, Ethereum und Co. verlieren an Wert: Drastischer Kurseinbruch bei Kryptowährungen

In den letzten Tagen sind die Kurse mehrerer Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum deutlich eingebrochen. Damit könnte auch die aktuelle Knappheit bei einigen Grafikkarten schon bald wieder ein Ende haben.

(Foto: coinmarketcap.com)

Nachdem es für die Kurse von Kryptowährungen lange Zeit ausschließlich steil nach oben ging, müssen sie in den letzten Tagen allesamt einen ersten deutlichen Einbruch verkraften. So hat etwa die relativ junge und auf einer Dapps-Plattform basierende Währung Ethereum laut der Krypto-Börsenplattform CoinGecko rund die Hälfte ihres Wertes eingebüßt. Vom Spitzenwert von etwas über 350 Euro Mitte Juni ist der Preis für das digitale Gold inzwischen auf unter 180 Euro gefallen. Ein ähnlicher – wenngleich nicht ganz so drastischer – Rückgang war auch bei der weiterhin rund die Hälfte des Marktes beherrschenden und bekanntesten Währung Bitcoin zu verzeichnen. Insgesamt registrierten die auf Kryptowährungen spezialisierten Marktforscher von Coinmarketcap in den letzten vier Wochen einen Rückgang des Gesamtwertes der zehn wichtigsten Kryptowährungen zusammen von 116 Milliarden auf nur noch knapp 80 Milliarden US-Dollar.

Der Kurssturz wird von den Experten einerseits auf zu überhitzte Spekulationen mit den Kryptowährungen in den letzten Monaten sowie andererseits auf große in reale Währungen zurückgetauschte Beträge zurückgeführt. Hinzu kommt außerdem noch, dass dank neuen und für diese Aufgabe besonders effizienten Grafikkartengenerationen von AMD und Nvidia in der letzten Zeit besonders viele Ressourcen geschürft wurden. Die deshalb zuletzt verzeichneten Allokationen bei einigen unter den Minern besonders beliebten Grafikkarten-Typen im Handel unnd der Distribution dürften damit auch bald wieder beendet sein oder sich gar ins Gegenteil umkehren, wenn die Miner ihre Karten wieder verkaufen.

Während private Miner meist Setups um die zehn Grafikkarten betreiben, gibt es auch professionelle Schürfer, die zehntausende GPU einsetzen. Marco Streng von der Genesis Group, die in Island eine der weltweit größten Bitcoin-Mining-Farmen betreibt, hat einem Kamerateam der Deutschen Welle neulich einige Einblicke in seine heiligen Hallen gewährt: