VR-Hochzeiten mit Manga-Schönheiten: Japaner heiraten virtuelle Bräute

In Japan können erfolglose Junggesellen dank der VR-Technologie ihre angeschmachteten Damen aus den beliebten Anime-Serien zur virtuellen Braut nehmen.

(Foto: Youtube / ruptly.tv)

Dank einer gelungenen PR-Aktion des Computerspielestudios Hibiki Works, das unter anderem einen virtuellen Dating-Simulator mit VR-Unterstützung anbietet, wurde vergangenen Monat der größte Traum einiger japanischer Junggesellen endlich wahr. Mit Hilfe der VR-Technologie konnten sie die bisher unerreichbare Frau ihres Herzens an den Altar führen und heiraten – hübsche junge Damen aus den beliebten Manga-Comics und Anime-Serien mit ihren großen Kulleraugen. Die feierlichen VR-Hochzeiten fanden stilecht in einer Kapelle statt, die auch für echte Trauungen genutzt wird, und wurden von einem virtuellen Priester geleitet. Dieser erklärte die Paare am Ende zu Mann und VR-Frau (bis dass der Reboot Euch scheide) und bat sie, sich zu küssen. Um dabei die Grenzen zwischen virtuellem und realem Partner überwinden zu können, wurde den Männern ein Marshmallow als Ersatz für die Lippen ihrer Partnerin zum innigen Kuss hingehalten. Einziges Manko: rechtsgültig ist die Ehe zwischen Mann und VR-Frau leider nicht. Dafür kann man aber auf diese Weise im Laufe der Zeit auch mehrere Frauen heiraten, falls man sich beispielsweise nicht entscheiden kann, ob nun wirklich das ewige Schulmädchen Rin Tosaka die richtige ist, oder doch eher die kämpferische Asuna. Und dank des eigenen Hochzeitsvideos bleibt die VR-Vermählung immerhin ein unvergesslicher Tag in der Erinnerung und auf den Festplatten der frisch vermählten Junggesellen.