Professionalisierung im IT-Einkauf ausbaufähig: Unternehmen verschenken viel Geld beim Einkauf von IT-Leistungen

Im Zuge von Industrie 4.0 und der fortschreitenden Digitalisierung sind neue IT-Produkte und -Leistungen stark gefragt. Doch für deren kosteneffiziente Beschaffung fehlen ganzheitliche Kooperationen zwischen Einkauf und IT.

Wenn IT und Einkauf eng zusammenarbeiten, wird deutlich Geld eingespart.
(Foto: zdshooter | Fotolia)

Da digitalisierte Prozesse an Bedeutung gewinnen, steigt der Bedarf an IT-Leistungen in deutschsprachigen Unternehmen rasant. Für die aktuelle Studie »IT-Sourcing 2017 - Effektiv und effizient?« befragte Inverto, eine Unternehmensberatung für Einkauf und Supply Chain Management, 73 Unternehmen aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungssektor zu ihren aktuellen Praktiken beim Einkauf von IT-Leistungen.

Zwar setzen zwei Drittel der befragten Unternehmen auf eine enge Kooperation zwischen IT- und Einkaufsabteilung, doch meistens wird der Einkauf erst spät in die Beschaffung von IT-Leistungen involviert: 61 Prozent der Unternehmen ziehen ihn erst im Ausschreibungsprozess hinzu, 42 Prozent arbeiten von der Anforderungsaufnahme bis zur Marktrecherche gar nicht mit dem Einkauf zusammen. »So fehlt es dem Einkauf an Transparenz über den langfristigen Bedarf und die erforderlichen Standards – schlicht der IT-Strategie, die für eine erfolgreiche Einkaufsunterstützung von großer Bedeutung sind«, sagt Haluk Sagol, Principal und Leiter des Competence Centers Digital Media, Marketing & IT bei Inverto. »Intern verschenken die Unternehmen hier viel Potenzial, ihre Kosten zu senken und mit gewonnenen Budgetspielräumen die Performance zu steigern.«

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