Entwicklerkonferenz in Seattle: Die Highlights der Microsoft »Build 2017«

Auf der Build-Konferenz ging es hauptsächlich um smarte Funktionen für Cortana, Mixed Reality und neue Lösungen aus der Cloud. Auch das Internet of Things rückt stärker in den Fokus von Microsoft.

(Foto: Microsoft)

Unweit des Microsoft-Firmensitzes in Redmond fand vom 10. bis 12. Mai in Seattle die Entwicklerkonferenz Build statt. In Live-Streams und Keynotes stellte der Konzern die Entwicklungen und Neuheiten der kommenden Monate vor.
Noch ist das jüngste »Creators Update« nicht auf allen Windows-10-Rechnern verteilt, da kündigt Microsoft schon die nächsten Neuerungen für das »Windows 10 Fall Creators Update« an, das im September erscheint. So soll etwa die Optik des Betriebssystems etwas aufgehübscht werden, Microsoft nennt das »Fluent Design«. Die dazugehörige Designsprache nennt sich »Microsoft Fluent Designt System«.

Das Arbeiten über verschiedene Devices und Betriebssysteme hinweg soll vereinfacht und erleichtert werden. Ein Beispiel dafür ist das Clipboard. Es erlaubt künftig, Inhalte durch Kopieren und Einfügen zwischen vernetzten Geräten auszutauschen. So lässt sich etwa eine Datei auf einem PC kopieren und diese anschließend auf dem Smartphone einzufügen. Eher eine Spielerei ist die neue App »Windows Story Remix«. Sie nutzt künstliche Intelligenz und Deep Learning, um Fotos und Videos unterschiedlicher Plattformen zu organisieren und diese zu einer Geschichte zusammenzufügen, die sich mit musikalischen und cineastischen Elementen unterlegen lässt. Mit »One Drive Files on Demand« erhalten Anwender plattformübergreifenden Zugriff auf alle in der Cloud gespeicherten Dateien, ohne sie vorher herunterzuladen zu müssen. Das spart Speicherplatz auf den Geräten.

Auch dem Internet der Dinge will man sich in Redmond in Zukunft stärker widmen. Microsofts Cloud-Computing unterstützt mit der Lösung »Azure IoT Edge« jetzt auch autonom arbeitende Geräte und Sensoren, für die intelligente Funktionen und Analyse- und Management-Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Geräte können dadurch Daten auch ohne ständige Verbindung mit der Cloud sammeln und analysieren.

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