Halbjährliche Rollouts für Windows und Office: Microsoft führt festen Update-Plan ein

Um den Nutzern eine bessere Planbarkeit zu ermöglichen, rollt Microsoft große funktionale Updates für Windows 10, Office 365 ProPlus und den System Center Configuration Manager künftig immer parallel im März und September aus.

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Microsoft führt einen festen Update-Zyklus für neue Versionen von Windows 10, Office 365 ProPlus und dem System Center Configuration Manager ein. Künftig werden die drei Softwarepakete jeweils im März und September konzertiert ihre großen Update-Pakete mit neuen Funktionen erhalten. Mit dem festen Update-Terminplan soll laut Microsoft vor allem dem Wunsch vieler Unternehmenskunden entsprochen werden, sich zuverlässig und rechtzeitig auf kommende Umstellungen einrichten und rechtzeitig entsprechende Maßnahmen und Kapazitäten in ihren IT-Abteilungen einplanen zu können. So sollen den Business-Kunden und auch Partnern das Deployment und der Betrieb von Updates wesentlich vereinfacht werden.

Die neue Taktung gilt ab sofort, das nächste große Windows 10-Update mit dem Codenamen »Redstone 3« wird demnach im September erscheinen, gefolgt von Redstone 4 im nächsten März. Erste Details zu den mit Redstone 3 kommenden Neuerungen will Microsoft auf seiner Entwicklerkonferenz Build nächsten Monat in Seattle vorstellen. Wie gehabt werden die neuen Windows-Versionen dann ab dem Rollout für jeweils für 18 Monate unterstützt. Erst danach müssen die Kunden zwingend auf eine neuere Version updaten. Bei Office gilt der feste Update-Zeitplan allerdings nur für die Windows-Version, andere Varianten wie die Mac- und Web-Versionen sowie die Apps für Smartphones und Tablets werden die neuen Features dann jeweils erst im Nachgang erhalten.