Support-Ende für Vista, Office 2007 und viele andere: Microsoft schickt über 40 Produkte in Rente

In diesem Jahr läuft der erweiterte Support für über 40 Microsoft-Produkte aus. Während der Exchange Server 2007, Dynamics NAV 5.0 und Windows Vista schon am 11. April aus dem Programm fallen, folgen im Sommer und Herbst weitere Anwendungen wie die Office 2007-Familie.

Support-Ende im Herbst 2017

Den Nutzern von Office 2007 wird der nicht ganz leichte Umstieg auf Office 2016 oder Office 365 empfohlen
(Foto: Microsoft)

So richtig heiß wird es für Microsoft-Nutzer dann im Herbst, wenn zum 10. Oktober der erweiterte Support für einige große Produktlinien ausläuft. Allen voran betrifft das die Office 2007-Familie mit der kompletten Office-Suite und auch den Office Servern. Hier hatte Microsoft zwar zunächst noch überlegt, den Support-Zeitraum freiwillig zu verlängern, sich dann aber aufgrund mangelnder Nachfrage und einer hohen Umstiegsrate auf Office 365 dagegen entschieden. Damit wird im Oktober auch das Ende für Office SharePoint Designer, Office Visio 2007, Office Project Portfolio Server sowie die Standard- und Server-Versionen von Office Groove und Office Project des Jahrgangs 2007 besiegelt. Bei Sharepoint trifft das Support-Ende den SharePoint Server 2007 und Windows SharePoint Services 3.0.

Aber auch die Zeit der Microsoft SQL Server 2014 mit dem veralteten Service Pack 1 und die beiden Dynamics-Pakete GP 10.0 und SL 7.0 läuft im Herbst ab. Hinzu kommen noch weitere Anwendungen wie Customer Care Framework 2008, Expression Blend Microsoft Expression Design, Expression Media Microsoft Expression Studio und die Visual J# Version 2.0 Redistributable Package Second Edition.

Ist der mit dem Support-Ende verbundene Upgrade-Aufwand erst einmal abgearbeitet, wird es dafür zunächst wieder etwas ruhiger. Im nächsten Jahr stehen supportseitig bei Microsoft deutlich weniger schwerwiegende Abkündigungen an. So werden beispielsweise am 9. Januar 2018 Windows 8.1 und am 10. April dann Office 2013 planmäßig in den Extended Support überführt.

Kommentare (3) Alle Kommentare

Antwort von Rainer , 16:24 Uhr

@Tooler1: Bei allem Respekt, Win 10 als lediglich für Kinder brauchbar darzustellen, ist grosser Unsinn. Ich stimme zu dass Win 7 zur Zeit für den professionellen Einsatz immer noch das bessere OS ist, das liegt aber aber auch an der breiten Einsatzbasis in Unternehmen. Wir erleben jetzt einfach das gleiche noch einmal das wir schon beim Wechsel von Win XP (über Vista) zu Win 7 mitmachen mussten. Ich denke Win 10 ist auch (anders als Win 8 oder 8.1) ein guter Nachfolger, auch wenn mir selbst einige Dinge wie z.B. die Einschränkungen beim Updating nicht gefallen. Aber ein pauschaler Rat a la "Finger von lassen, zu Linux wechseln" ist gerade im professionellen Umfeld ebenso Unsinn. Geschrieben auf einem PC mit OpenSuse Leap 42.2 ;-)

Antwort von Tooler1 , 11:59 Uhr

Da Windows 7 die einzige, vernünftig einsetzbare Windows-Betriebssoftware für professionelle Anwender ist, stellt die Update Einstellung für dieses Programm ein schwerwiegendes Problem da. Windows 10 ist für Profis nur bedingt tauglich. Für Kinder, Schüler und Anwender, die ihren PC lediglich zum Spielen oder für Media Zwecke nutzen ist ist Windows 10 durchaus empfehlenswert, alle anderen sollten die Finger davon lassen und, bei ausbleibenden Updates für Windows 7, zu Linux wechseln.

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Antwort von Patrick , 16:43 Uhr

Kann ich verstehen diesmal betrifft es erstmal den unbeliebten vorgänger Vista bis Anfang 2020 wird win 7 noch regelmäßig mit updates versorgt ohne internet kann man aber auch dann noch weiterhinn sorglos win 7 einsetzen die produkte selbst laufen ja auch ohne updates weiter