CRN-Interview mit Manuel Ferre-Hernandez von Mitel: »Die Arbeit der Zukunft ist digital und felxibel«

Im Interview erklärt Manuel Ferre-Hernandez, Director Sales bei Mitel, warum die E-Mail nicht verschwinden wird und welche neuen Kommunikationswege sich durchsetzen werden.

Manuel Ferre-Hernandez, Director Sales bei Mitel
(Foto: Mitel)

CRN: Herr Ferre-Hernandez, ist die E-Mail vom Aussterben bedroht?

Manuel Ferre-Hernandez: E-Mails werden heute vielfach für eine Form der Kommunikation eingesetzt, für die sie im ursprünglichen Sinne nicht geschaffen wurden und für die es bessere Alternativen gibt. Beispielsweise können mit Chats mit Teamfunktionalitäten Dateien zentral gespeichert und gemeinsam bearbeitet werden. Diese Applikationen aus dem Bereich Collaboration werden sich immer stärker durchsetzen und die E-Mail in Teilen verdrängen. Dass die E-Mail aber komplett verschwindet ist zumindest mittelfristig eher unwahrscheinlich. Dafür ist sie viel zu stark verbreitet und hat einen zu festen Platz im Kommunikationsverhalten vieler Menschen.

CRN: Vor welchen Herausforderungen der UCC-Markt?

Ferre-Hernandez: Derzeit ist es im UCC-Markt noch so, dass viele Unternehmen mit ihren eigenen proprietären Lösungen arbeiten und dadurch Silos erschaffen. Jede Lösung steht dabei für sich, mit eigenen Systemanforderungen, oft sogar mit unterschiedlichen Anforderungen an die Betriebssysteme. Dies führt zu Problemen, wenn nicht auf allen Seiten dieselben Schnittstellen unterstützt werden. Für Anwender kann das zum Albtraum werden und letztlich dazu führen, dass die Akzeptanz einer entsprechenden Lösung niedrig ist. Einige Hersteller haben das Problem jedoch erkannt und setzen wie wir auf WebRTC, um eine nahtlose Kommunikation über alle Kanäle und Geräte zu gewährleisten.

Übersicht