Integration von »Watson« und »Einstein«: IBM und Salesforce verkünden KI-Kooperation

Die Künstlichen Intelligenzen »Watson« von IBM und »Einstein« von Salesforce sollen miteinander verzahnt werden, um größere Datenmengen zielgerichtet auswerten zu können.

Marc Benioff, CEO von Salesforce, und Ginni Rometty, CEO von IBM
(Foto: IBM)

IBM und Salesforce haben eine weltweite strategische Partnerschaft vereinbart, um gemeinsam Lösungen im Bereich Künstliche Intelligenz zu entwickeln. Damit sollen Unternehmen schneller intelligentere Entscheidungen treffen können. Das Ziel der Partnerschaft ist es, IBMs KI-Plattform für Unternehmen »Watson« und die KI-Basis für das CRM von Salesforce »Einstein« nahtlos miteinander zu verbinden. Während Einstein strukturierte Kundendaten auswertet, ist Watson stärker darin, unstrukturierte Daten aus unterschiedlichen Quellen zu analysieren. Darüber hinaus gab IBM bekannt, künftig die »Salesforce Service Cloud« im eigenen Unternehmen für die Betreuung der Kunden einzusetzen.

Die Integration von Watson und Einstein kombiniert tiefgehende Erkenntnisse über den Kunden aus Salesforce Einstein mit den strukturierten und unstrukturierten Daten aus Watson über viele Quellen und Branchen hinweg. Dazu gehören etwa Informationen zu Wetter, Gesundheitswesen und Finanzdiensten. Dies könne beispielsweise im Handel zu einer zielgenaueren Kundenansprache führen, weil sich E-Mail-Kampagnen besser personalisieren und lokalisieren ließen, heißt es von Salesforce.

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