Ergebnis für 2016: Computacenter wächst in Deutschland

Dank starkem Servicegeschäft hat Computacehter im Jahr 2016 in Deutschland Umsatz und Gewinn deutlich ausgebaut. Ein schwaches UK-Geschäft führte jedoch zu einem rückläufigen Ergebnis für die gesamte Gruppe.

Reiner Louis, Sprecher der Geschäftsführung bei Computacenter in Deutschland

Computacenter hat im vergangenen Jahr im Deutschland-Segment, zu dem neben Deutschland auch die Schweiz gehört, Umsatz und Gewinn gesteigert. Den Umsatz konnte der IT-Dienstleister aus Kerpen bei konstanten Wechselkursen um 3,1 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro steigern. Bei Zugrundelegung aktueller Umrechnungskurse lag der Zuwachs sogar bei 16,1 Prozent. Der adjustierte Gewinn vor Steuern legte bei konstanten Wechselkursen um 15,4 Prozent auf 43,5 Millionen Euro zu. Dazu haben sowohl ein Wachstum von 7,2 Prozent im Servicegeschäft als auch von 1,2 Prozent im Produktgeschäft beigetragen.

Der schnelle Anstieg im Servicegeschäft beruht neben Vertragsverlängerungen mit Bestandskunden vor allem auf 14 neu abgeschlossenen langfristigen Serviceverträgen. Entsprechend legte der Bereich Managed Services um 4,4 Prozent zu. Im Professional-Services-Geschäft konnte Computacenter Deutschland sogar ein Wachstum von 14,3 Prozent erzielen. Gefragt waren in erster Linie Projekte rund um Security- und Cloud-Infrastrukturen. Auch Beratungsleistungen zur Einführung von Lösungen rund um den digitalen Arbeitsplatz nehmen bei dem Systemhausriesen zu.

Das Wachstum im Produktgeschäft basierte insbesondere auf einer starken Nachfrage nach Lösungen in den Bereichen Netzwerk, Security und Cloud. Hierzu trug unter anderem eine steigende Zahl von SAP Hana-Projekten bei.

»Nach dem schon sehr erfolgreichen Jahr 2015 konnten wir 2016 in Deutschland noch mal deutlich zulegen. Neben der positiven Entwicklung beim Umsatz, freut uns natürlich insbesondere, dass wir beim Gewinn über 15 Prozent zulegen konnten«, kommentiert Reiner Louis, Sprecher der Geschäftsführung bei Computacenter in Deutschland, das Ergebnis. »Da wir 2017 in allen Bereichen mit vollen Pipelines bei den anstehenden Ausschreibungen gestartet sind, sind wir zuversichtlich, diese positive Entwicklung auch in diesem Jahr weiter fortsetzen zu können.«

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