Schonungslose Analyse steht am Anfang: So sind strauchelnde IT-Projekte zu retten

Geraten IT-Projekte ins Stocken oder gar in Schieflage, trifft dies Unternehmen mehrfach hart. Eine clevere Projektsanierung hilft, wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

IT-Projekt in Schieflage: Unabhängige Helfer sind oft die letzte Rettung
(Foto: .shock|Fotolia)

Verfahrene, schwierige Projektsituationen sind für alle Beteiligten nicht nur eine emotionale Belastung, sondern können für das Unternehmen richtig ins Geld gehen. Steigende Projektkosten, ausbleibende Prozessunterstützung und der mögliche Verlust wertvoller Mitarbeiter im Laufe des Projekts gefährden den Erfolg. Derart schwierige Situationen können in der Regel nur noch durch objektiv neutrale, unbelastete Helfer richtig eingeschätzt und gelöst werden.

Die Standish Group kam die letzten Jahre in ihrem »Chaos Report« zu dem Ergebnis, dass durchschnittlich gut ein Drittel der betrachteten Projekte abgebrochen wurden, mehr als die Hälfte nicht im Rahmen und nur 16 Prozent der Projekte im Rahmen der jeweiligen Projektplanung zu Ende geführt worden sind.

Das Softwareberatungsunternehmen Infosoft hat Tipps zusammengestellt, wie sich abzeichnende Gefahren abzuwenden sind. Um Projekte, die zu scheitern drohen, besser beurteilen zu können, ist es zuerst eine realistische Einschätzung nötig, ob eine Rettung überhaupt sinnvoll ist und das betreffende Projekt den Aufwand einer Rettung rechtfertigt. Bestenfalls übernimmt ein Projektmanager die Sanierung, der bislang nicht an dem Projekt direkt oder indirekt mitgewirkt hat. Bei mittelständischen Organisationen bedeutet das in den meisten Fällen die Einschaltung einer externen neutralen Unterstützung. Zuerst muss jedoch die Erkenntnis im Unternehmen vorliegen, dass sich das betreffende Projekt in Schieflage befindet und weiterhin muss auch das Management bereit sein, einen Sanierer zu bezahlen, der die Analyse und gegebenenfalls die Rettung des Projektes übernimmt.

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