Auch mitgelieferte Browser verlieren: Chrome sticht alle anderen Browser aus

Immer mehr Menschen nutzen Chrome, um im Internet unterwegs zu sein. Auch den vorinstallierten Browsern jagt Googles Variante erfolgreich Nutzer ab.

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Mit dem Betriebssystem ausgelieferte Browser haben ihre Vormachtstellung von einst verloren. Das geht aus einem Bericht von NetworkWorld hervor, der vor allem die schwindenden Nutzerzahlen für die Browser Internet Explorer und Edge dokumentiert. Die Analyse stützt sich auf Zahlen von Net Applications. Der Internetdienstleister hat die Browser der Nutzer analysisert, mit der sie auf Websites der Kunden zugriffen. Während im März 2015 noch 62 Prozent der Windows-Nutzer auf die Windows-Browser zurückgriffen, hat sich die Zahl bis Februar diesen Jahres mehr als halbiert. Nur noch 27 Prozent der User nutzen demnach die beiden Browser aus Redmond.

Vor allem Google Chrome scheint den Windowsprodukten die Nutzer abzujagen. Innerhalb von nur zwei Jahren konnte der Browser seinen Marktanteil unter Windows-Nutzern von 25 Prozent auf knapp 60 Prozent steigern. Damit scheint die jahrelange Vorherrschaft, der mit dem Betriebssystem ausgelieferten Browser zu Ende zu sein. Vor allem die Aufforderung von Microsoft an seine Nutzer, von alten IE-Versionen zur neuen Version 11 zu wechseln, macht die Entwicklung deutlich. Statt auf die neue IE-Version zurückzugreifen, stiegen viele laut NetworkWorld einfach auf Chrome um.

Denn auch bei Apple zeigt sich ein ähnliches Bild, wenn auch in abgeschwächtem Maße. Hier ging der Anteil der Safari-Nutzer innerhalb von zwei Jahren von 69 Prozent auf 56 Prozent zurück während Chrome genau diesen Anteil hinzugewinnen konnte.