»Windows 7 kommt langsam in die Jahre«: Microsoft läutet das Ende für Windows 7 ein

Bereits frühzeitig weist Microsoft auf das in drei Jahren anstehende Support-Ende von Windows 7 hin. Der Software-Konzern will verhindern, dass sich Unternehmen wie bei Windows XP zu viel Zeit mit dem Umstieg lassen.

(Foto: Microsoft)

Windows 7 ist noch immer das Betriebssystem mit dem größten Marktanteil. Statcounter zufolge kommt es derzeit auf fast 40 Prozent und liegt damit deutlich vor Windows 10 mit knapp 28 Prozent. Daher weist Microsoft bereits frühzeitig auf das im Januar 2020 anstehende Support-Ende hin – offenbar will der Software-Konzern verhindern, dass sich Unternehmen wie zuletzt bei Windows XP zu viel Zeit lassen und den Umstieg nicht rechtzeitig vor Fristablauf schaffen. Denn mit dem Auslaufen des erweiterten Supports wird der Betriebssystemklassiker nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt und ist dann Angriffen auf neu entdeckte Lecks schutzlos ausgeliefert.

»Windows 7 kommt langsam in die Jahre. Bereits heute wird es weder den Ansprüchen der Anwender an moderne Technologien, noch den hohen Sicherheitsanforderungen von IT-Abteilungen gerecht«, betont denn auch Markus Nitschke, Leiter des Windows-Geschäftsbereiches bei Microsoft Deutschland, und ergänzt: »Bereits bei Windows XP haben wir gesehen, dass sich Unternehmen frühzeitig mit dem Umstieg beschäftigen sollten, um spätere Risiken oder Kosten zu vermeiden.«

Schon seit zwei Jahren wird Windows 7 nicht mehr weiterentwickelt und erhält keine neuen Funktionen mehr. Ab dem 14. Januar 2020 ist dann auch Schluss mit den Sicherheitsupdates. Microsoft bezeichnet Windows 7 als »Auslaufmodell«. Es verursache höhere Betriebskosten, etwa durch vermehrte Malware-Angriffe oder verstärkte Support-Anfragen, zudem würden viele Hardware-Hersteller bereits keine Treiber mehr für das Betriebssystem entwickeln und auch viele Programme würden nur noch für die neueren Windows-Versionen geschrieben und gepflegt.

Deutlich mehr Handlungsbedarf besteht einstweilen aber für Nutzer des Vorgängers Windows Vista, denn dessen Support läuft bereits am 11. April dieses Jahres aus. Darüber hinaus endet im Oktober der Support für Office 2007.

Kommentare (2) Alle Kommentare

Antwort von Herbi13 , 09:55 Uhr

Ja, der Rubel muss rollen! Neue Software neues Geld! Braucht man das? Ich denke nicht. Der Kunde hat es in der Hand - einfach nicht kaufen! Die angeblichen Nutzerzahlen von Windows 10 entstehen doch nur dadurch, das Microsoft die Hardwarehersteller zwingt neue Software zu installieren. Meine Kunden wollen mit der Software ihre Arbeit erledigen und nicht ständig neue bunte Oberflächen lernen müssen, in denen sich im Grunde nicht viel geändert hat - was ist denn neu - nun ja, es gibt neue Fehler!

Antwort von Trader DOE , 09:14 Uhr

Schön zu sehen, wie ein Lieferant seinen Kunden vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben. Der Monopolist grüsst freundlich