Neues Geschäftsmodell: Blackberry setzt auf Sicherheits-Software

Nach dem Abschied von Hardware-Geschäft stellt sich Blackberry als Hersteller für Security-Software neu auf.

John Chen, CEO von Blackberry
(Foto: Blackberry)

Ende September hat der Smartphone-Pionier verkündet, aus dem Hardware-Geschäft auszusteigen und stattdessen den Geschäftsschwerpunkt auf den Sicherheitsbereich zu legen. Jetzt hat das Unternehmen aus Kanada eine neue Sicherheitsplattform präsentiert, die in Unternehmen mobile Geräte und mit dem Internet verbundenen Dinge sichern soll. Die Plattform trägt den Namen Blackberry Secure. Die Lösung baut auf vorhandenen Produkten und den jüngsten Akquisitionen auf und ist ein Schritt auf dem Weg zu einem reinen Software-Konzern. Zu Blackberry Secure gehört Blackberry Dynamics, das aus Good Dynamics hervorgegangen ist und Datenverluste verhindern soll. Blackberry Workspaces, vormals WatchDox, soll Dateien schützen und es Benutzern erlauben, Dokumente auf jedem Gerät sicher zu bearbeiten und zu kontrollieren. Weitere Bausteine der Plattform sind Blackberry 2FA (vormals Strong Authentication), Blackberry Enterprise Identity und Blackberry SDK.

»Die zugrundeliegende Plattform ist mit allen aktuellen Produkten kompatibel. Sie wird auch den künftigen Analyse- und Kommunikations-Möglichkeiten gewachsen und mit Anwendungen von Entwicklern, Cloud-Systemen und Partner-Ökosystemen kompatibel sein«, erläutert John Chen, CEO von Blackberry. Als Partner nennt das Unternehmen Zimperium, Polaris, Swyft, Acronis und ISEC7.