IT-Haftpflichtversicherung: Damit der Schadensfall nicht unternehmensbedrohend wird

Kein Unternehmen kann ausschließen, dass durch die betriebliche Tätigkeit Schäden bei Dritten verursacht werden – etwa durch Angestellte oder bei einer Fehlfunktion eines Geräts. Schutz bietet eine IT-Haftpflichtversicherung. Was es dabei zu beachten gilt, erklärt Rechtsanwalt Pierre Rattay.

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Fehler und Unfälle, die Schaden anrichten, können auch Unternehmen nicht immer verhindern. Solche Schäden können im Einzelfall sogar den Fortbestand der Firma bedrohen. Um diese vor Inanspruchnahmen durch Dritte zu schützen, ist die IT-Haftpflichtversicherung (IT-HV) deshalb ein zentrales Mittel.

Sie bietet grundsätzlich drei Leistungen. Zuerst die Freistellung des Versicherungsnehmers – etwa eines IT-Händlers – wenn ein berechtigter Anspruch auf Schadenersatz besteht. Die Versicherung übernimmt dann die Zahlung an den Geschädigten. Zweitens bietet die Haftpflichtversicherung Abwehrdeckung bei unberechtigten Schadensersatzansprüchen, und gewährt somit einen Rechtsschutzanspruch. Schließlich gehört zu den Leistungen auch die Prüfung der Haftpflichtfrage.

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