HTML5 gewinnt an Bedeutung: Adobe läutet das teilweise Ende von Flash ein

Das Ende von Flash als Webstandard kommt, das sieht auch Adobe ein. Das Unternehmen will Flash im neuen Jahr einen neuen Namen verpassen und es an moderne Standards anpassen.

(Foto: Adobe)

Im neuen Jahr trägt Adobe die Marke »Flash« zu Grabe - zumindest ein bisschen. Wie das Unternehmen in einem Blog-Post ankündigt, erhält im Januar das Entwickler-Tool »Flash Professional«, das vielmehr unter der Kurzform »Flash« bekannt ist, den neuen Namen »Adobe Animate CC«. Zudem soll innerhalb des Tools dem modernen und erfolgreichen Webstandard HTML5 eine wichtigere Bedeutung zukommen. Schon jetzt ist HTML5 in die Lösung eingebunden und rund ein Drittel der mit Flash erstellten Anwendungen wird laut Adobe bereits in den Standard exportiert und dann veröffentlicht.

Allerdings betont Adobe auch, die Flash-Technologie auch weiterhin in dem Tool anbieten zu wollen. Vor allem in den Bereichen Web-Gaming und Premium-Videos spiele die Flash-Technologie auch in Zukunft noch eine tragende Rolle. Deshalb werde auch Flash trotz des neuen Fokus weiterhin ein wichtiger Teil des Tools bleiben. In diesem Zusammenhang kündigt das Unternehmen auch eine Kooperation mit Facebook an. So will man sicherstellen, dass die mit Flash programmierten Spiele auf dem sozialen Netzwerk auch in Zukunft funktionieren und vor allem sicher sind.

Denn in letzter Zeit machte der Flash-Player vor allem durch zahlreiche Sicherheitslücken auf sich aufmerksam und genießt alles andere als einen guten Ruf. Dies wird auch ein Grund gewesen sein, warum sich Adobe dazu entschieden hat, der Webtechnologie einen anderen Namen zu geben.