Gerüchte um VMwares Cloud: Zweifel an vCloud Air

Partnern zufolge steht VMwares Public-Cloud-Technologie vCloud Air auf dem Prüfstand.

Bill Fathers, bei VMware Senior Vice President and General Manager Hybrid Cloud Services
(Foto: VMware)

Vergangene Woche berichtete die US-Ausgabe von CRN, der amerikanische Virtualisierungsspezialist VMware habe angeblich die Weiterentwicklung von vCloud Air gestoppt, der Technologie für die eigenen Public-Cloud-Angebote. Es sei ungewiss, ob sie wieder aufgenommen werde. US-Partnern zufolge gibt es nur wenig Interesse für dieses vor zwei Jahren gestartete Angebot, das seit März auch in einem Frankfurter Rechenzentrum bereitgestellt wird. Wesentliche Funktionen sollen fehlen. In den zuständigen Abteilungen habe es eine Umorganisation gegeben, Bill Fathers ist als Verantwortlicher aber an der Spitze dieses Geschäftsbereichs geblieben. Ausgeschieden ist indes Ben Fathi, an seine Stelle als Chief Technology Officer und Chief Development Officer rückt nun Ray O’Farrell, der seit zwölf Jahren in der Entwicklung für VMware arbeitet.

Manche US-Partner können sich vorstellen, dass vCloud Air weiterlebt in Kombination mit der Technologie des Anbieters Virtustream, dessen Übernahme für 1,2 Milliarden Dollar VMwares Mutterkonzern EMC im Mai angekündigt hat. Andere sehen in dieser Akquisition hingegen die Totenglocke für vCloud Air. Virtustream liefert Services für Private und Public Clouds und unterstützt im Besonderen die Migration geschäftlicher Anwendungen.