Vom Systemhaus zum Managed Service Provider: Die Zukunft spricht Managed Service

Wer seine Managed Service-Strategie ausbaut, betreibt Zukunftssicherung für sein Systemhaus.

Praxistipps für den MSP-Einstieg

(Foto: CRN)

(lb) Friedrich Holstein, Gründer und Geschäftsführer von Honaco Informationstechnologie, wendete sich mit seinem Vortrag »Mehrwert im Systemhaus generieren durch die Einführung von Managed Services« vor allem an kleinere Systemhäuser mit zehn bis 20 Mitarbeitern, die noch vor dem Einstieg in Managed Services stehen. Ihnen gab er wertvolle Tipps aus der Praxis mit, wie sie die Vorteile von Managed Service Verträgen erschließen können, aber auch mit welchen Schwierigkeiten sie dabei rechnen müssen.Zentraler Punkt ist seiner Ansicht nach vor allem das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Nur wenn man sowohl die IT-Landschaft beim Kunden als auch das eigene Arbeiten effizienter gestalten kann, lässt sich durch Managed Services langfristig mehr Geld verdienen. Gleichzeitig sorgt das damit entstehende Gefühl reibungsloser Abläufe zusammen mit den fest kalkulierbaren Kosten für eine größere Akzeptanz bei den Kunden.

Andererseits betonte Holstein jedoch auch, dass Systemhäuser gerade bei einigen besonders kleinen, schwierigen oder auch auf individuelle Lösungen bestehenden Kunden oftmals mit dem klassischen aufwandsbasierten Abrechnungs-modell besser fahren. Insofern mahnte er dazu, den Einstieg gut zu planen und genau zu überlegen, welchen Kunden man welche Verträge anbieten kann. Dabei ist stets genau darauf zu achten, welche Leistungen im Serviceentgeld inkludiert und ausgeschlossen werden, um böse Überraschungen für Systemhaus und Kunden zu vermeiden.Zudem empfahl Holstein den Kollegen, beim Umstieg Tools wie Autotask zum genauen Monitoring der anfallenden Aufgaben und der damit verbundenen Kosten und Einnahmen zu nutzen, um im Bedarfsfall schnell an den richtigen Stellen eingreifen zu können.