Vom Systemhaus zum Managed Service Provider: Die Zukunft spricht Managed Service

Wer seine Managed Service-Strategie ausbaut, betreibt Zukunftssicherung für sein Systemhaus.

Weg von der IT-Feuerwehr

(Foto: CRN)

(pt) Francesco Dibartolo wählte ein Beispiel aus seinem Privatleben, um den Teilnehmern die Vorteile eines Dienstleistungsmodells auf Abo-Basis näher zu bringen. Dibartolo beschäftigt sich mit Werbefotografie und vertreibt seine Werke über große Portale. Immer wenn ein Werk von ihm runtergeladen wird, bekommt er einen kleinen Betrag. Je mehr seiner Werke verkauft werden, desto höher werden die monatlichen Einnahmen

Auch das schottische Unternehmen Logic Now, bei dem Dibartolo seit Februar 2014 für die Entwicklung der Distributoren verantwortlich ist, setzt bei seinen Lösungen auf monatliche Roh-erträge statt nicht planbaren Projektgeschäften. Das Unternehmen verfügt über 500 Mitarbeiter und nach eige nen Angaben über mehr als 12.000 aktive Kunden. In Deutschland sind neben Acmeo auch Also, Net-Point und Nestec als Distributoren tätig.
Neben einem starken Channel-Focus stellte Dibartolo als Vorteile für Partner auch den schnellen Release-Prozess, das Pay per Use-Modell und das White Label-Konzept bei Logic Now heraus. Zudem können die Partner frei entscheiden, welche Funktionen aus den Bereichen, Monitoring, Security und proaktivem Management sie benötigen und als Dienstleistung anbieten wollen.
Die Botschaft war klar, Logic Now will seine Partner weg vom Feuerwehreinsatz holen, bei dem das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Vielmehr sollen IT-Katastrophen proaktiv vermieden, die Arbeit der Systemhaus-Mitarbeiter planbarer gemacht und gleichzeitig die Einnahmen durch monatliche Erträge stabilisiert werden.