125 Reseller als Ziel: Brainloop baut den Channel aus

Dass man für die Sicherheit bei der Kommunikation und Zusammenarbeit etwas tun muss, ist den Unternehmen angesichts der aktuellen Spionage-Skandale so leicht zu vermitteln wie nie zuvor. Das sind gute Nachrichten für Brainloop.

»Wir wollen es unseren Partnern einfach machen.« Markus Waniek, VP Channel Sales bei Brainloop
(Foto: Brainloop)

Der Münchner Anbieter Brainloop hat zwei Produkte, die er ganz überwiegend im Modell von Software as a Service (SaaS) über den Frankfurter Rechenzentrumsbetreiber e-shelter bereitstellt: Secure Data Room für Datenaustausch und Dox für Filesharing. Auf Wunsch können Unternehmen diese Services auch in ihrem eigenen Rechenzentrum betreiben. Das Data-Room-Angebot gibt es außerdem vorkonfiguriert für Aufsichtsräte sowie für Gremien, die mit Fusionen befasst sind.

In den vergangenen fünf Jahren hat das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen, das etwa 150 Mitarbeiter beschäftigt, seinen Umsatz um rund 25 Prozent gesteigert. Der Großteil der Erlöse wird in Deutschland erwirtschaftet, doch das Unternehmen verfolgt eine Internationalisierungsstrategie. Büros gibt es bereits in Österreich (Wien) und der Schweiz (Zug), in Frankreich (Paris) sowie im Vereinigten Königreich (London) und in den Vereinigten Staaten (Boston). Ferner sind Italien, Spanien, Skandinavien sowie der asiatisch-pazifische Raum im Visier. Im April sind Miteigentümer und Vorstandssprecher Bernhard Wöbker sowie Technologievorstand Markus Seyfried in den Aufsichtsrat gewechselt, dem weiterhin Hans Strack-Zimmermann vorsitzt. Die operative Leitung des Unternehmens obliegt nun Thomas Deutschmann (57), neuer Technikchef ist Imdat Solak (45).

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