Weltweit 9,9 Milliarden Dollar Umsatz: Lieferketten- und Beschaffungssoftware wächst um 10,8 Prozent

2014 war die Anbieterlandschaft bei Supply-Chain-Management und Beschaffung weitgehend stabil. Kleinere Anbieter hatten mit Spezialapplikationen weiterhin Erfolg, sodass der Markt sehr fragmentiert blieb.

Der Applikationsriese SAP konnte 2014 bei Software für Lieferketten und Beschaffung abermals zulegen.

Wie das Markforschungsunternehmen Gartner im Mai gemeldet hat, erreichte im Jahr 2014 der Software-Markt für Supply-Chain-Management (SCM) und Beschaffung (Procurement) weltweit ein Volumen von 9,9 Milliarden Dollar, was im Vergleich zum Jahr davor einen Anstieg um 10,8 Prozent bedeutet. Der Gesamtmarkt für Enterprise Software wuchs in diesem Zeitraum um 5,7 Prozent.

Die Nachfrage für SCM- und Procurement-Software hält an. Lieferketten gelten als Schlüssel, um Wettbewerbsvorteile zu erreichen. Entsprechende Applikationen dienen geschäftlichen Zielen wie Agilität und Kundenzufriedenheit und verbessern operative Abläufe. »Organisationen, die Lieferketten modernisieren, schufen Gelegenheiten sowohl für Hersteller umfangreicher Suiten als auch für Spezialanbieter«, resümiert Chad Eschinger, Research Vice President bei Gartner. SCM-Software, die über die Cloud bereitgestellt wurde, wuchs um 17 Prozent. On-Premise-Lizenzen legten immerhin noch um 9 Prozent zu.

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